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2. The Surgery of the Hand. By Robbert Abbe, M. D. (The N. Y.

Med. Journal. Vol. LIX. No. 2. Jan. 13th, 1894.)

Verf. bringt eine Zusammenstellung über die „Chirurgie der Hand", die nicht ohne Interesse ist.

Er wendet sich zunächst bei der Beschreibung der DUPUYTREN'schen Contractur gegen WM. ADAMS' Gichttheorie als aetiologisches Moment und erklärt dieselbe als Folge einer Neuritis, veranlasst durch traumatische Insulte entweder berufs- oder gewohnheitsmässiger Art, oder aber von einmaliger mehr oder weniger gewaltsamer Einwirkung. Zu der ersteren gehört Zügelführung beim Fahren oder „Aufmachen der schweren Klinke am feuerfesten Schrank“ (!), zu der letzteren oberflächliche Verletzung der Hand, herbeigeführt durch Gleiten an einer Kette bei einem Sturz in einem Aufzugschacht.

Nie werden beide Hände zugleich ergriffen, immer die lädirte Hand zuerst und dann die andere auf Reflex- oder sympathischem Wege.

Die Operation besteht in Excision des bandförmig erscheinenden, contrahirten Theiles der Palmarfascie ohne Verletzung der Sehnen oder Nerven unter Blutleere und Cocainanaesthesie. Die glatt genähte Wunde wird ohne Streckschiene verbunden, welche erst nach 8 Tagen angelegt wird.

Verf. hat 50 Fälle von DUPUYTREN'scher Contractur so operirt, alle mit gutem Erfolg.

Die übrigen aufgeführten Erkrankungsformen sind von weniger Interesse, sollen aber der Vollständigkeit wegen angeführt werden: Neurosen, Tumoren (besonders kleine, schmerzhafte Sarcome į Paget, die nicht zur Recidivirung neigen, Ganglion), dann Hypertrophie (con. genital), dann springender Finger. Derselbe erlaubt das active Schliessen der Fausi, beim Oeffnen bleibt er flectirt, kann jedoch passiv mit der anderen Hand aufgewickelt werden, um dann mit einem Ruck in die völlig gestreckte Stellung zu schnappen. Was als ,,Drop Finger“ (Hängender Finger) beschrieben ist, sind Fälle von Zerreissung der Extensorensehne am Nagelglied, mit oder ohne Palmarluxation.

„Baseball“ Finger ist Luxation des Nagelgliedes auf das Dorsum. Alle diese Fälle sind in der typischen, rationellen Weise mit Erfolg operirt worden.

Hierauf folgen die Brandwunden mit ihren Narben und Contracturen, erfolgreich bekämpft durch THIERSCH'sche Transplantationen. Ebenso die Finger mit Schwimmhautbildung.

Zum Schlusse folgt eine experimentelle Studie über conservative Chirurgie.

Erfolgreich ausgeführte Sehnen., Nerven- und Venennaht brachten den Verfasser auf den Gedanken, auch bei durchtrennten Arterien wieder die Verbindung herzustellen. Er hat dies bei Hunden bewerkstelligt durch Einführen eines sterilisirten Röhrchens aus dünnem Glas mit leicht sanduhrförmiger Einschnürung in die durchschnittene Femoralis bei Hunden, nach der Art, wie man zwei Stücke Schlauch durch eine eingefügte Glasröhre verbindet. Die Enden wurden gesichert durch Festbinden an der Einschnürung mit Seidenfäden, die dann noch zusammengebunden wurden. Die Glassröhren heilten sämmtlich ein, bei der Sec. tion eines Falles aber zeigte sich das distale Ende der Arterie durch langsame Endarteritis verschlossen. Er wiederholte das Experiment an der Bauchaorta einer Katze, (die Röhre wurde mit Wasser gefüllt eingefügt, zur Vermeidung von Luftemboli). Die Katze wurde lebend in der Academy vorgestellt.

Ein weiterer Schritt war die vollständige Oberarmamputation bei einem Hunde mit durchtrennung aller Gewebe (auch des Knochens)

mit Ausnahme der Arterie und Vene. Die gleich vorgenommene Wiedervereinigung glückte vollständig (!) und der Hund wurde ebenfalls gesund und munter vorgestellt.

Die hieraus gezogene Schlussfolgerung ist die, dass wenn es gelingt, einerseits eine bis auf die Gefässbindung vollständig abgesetzte Extremität anzuheilen und andererseits, unterbrochene Gefässcontinuität in obenbeschriebene Weise wieder herzustellen, dass es auch gelingen könne, gänzlich amputirte Gliedmassen wieder anzuheilen, eventuell auch anderen Individuen (!!).

Der Verf. scheint an der Ausführbarkeit des Experimentes, zu dem ihm bisher die Zeit gemangelt, keinen ernstlichen Zweifel zu hegen. Wo in praxi die anzusetzenden Beine etc. zur „Applantation“ herzunehmen sind, ist allerdings eine etwas schwierige Frage, die Verf. aber damit löst, dass bei schweren Verletzungen, die die Absetzung eines Gliedes nothwendig machen, Extremitäten geliefert werden könnten, die nach Anlegung von Esmarch's Binde wieder verwendet werden könnten. Am Schlusse glaubt Verf. nicht, dass diese „Vision von chirurg. Möglichkeiten“ bald realisirt werde.

Wir auch nicht.

Kinderheilkunde.-Referirt von Dr. A. SEIBERT.

I. DIPHTHERIE.

1. Zur Aetiologie und Statistik der Diphtherie. Von Dr. Paul Philip.

(Archiv für Kinderheilkunde, Bd. 16, 3. u. 4. Heft, 1893, Seite 297.)

In der Diphtherieabtheilung des Kaiser und Kaiserin Friedrich Krankenhauses in Berlin wurden vom 1. August 1891 bis zum 31. Dezember 1892 420 Patienten verpflegt. Von denselben wurden 376 bac. teriologisch untersucht und fanden sich in 332 Fällen LOEFFLER'sche Bacillen und in 44 nur Kokken. Die Mortalität der echten Diphtheriefälle betrug 39,3%. (Die Sterbeziffer der dem New Yorker Gesund. heitsamt in der ersten Hälfte des Jahres 1892 als Diphtherie und Croup angemeldeten Fälle betrug 38,9%. Anmerk. d. Ref.) Erwähnt wird, dass HEUBNER empfiehlt ein Stück des Belages zwischen Deckgläschen zu zerreiben und das Präparat gleich zu untersuchen, und, dass man in Berlin in der letzten Zeit ebenfalls nach dieser Methode untersucht habe, dass aber ein endgiltiges Urtheil wegen der kleinen Zahl der so untersuchten Fälle noch nicht reif sei. PHILIP sagt ferner wörtlich : „Wer heute die Diagnose Diphtherie wissenschaftlich stellen will, muss dieselbe bacteriologisch stellen.“

Referent möchte hierzu bemerken, dass er diesem Satz ganz beistimmt. Seit die Gesundheitsbehörde New York's alle als Diphtherie angemeldeten Fälle durch competente Bacteriologen mittelst Kultur untersuchen lässt, ist diese Forderung hier entschieden berechtigt. Dieser Schritt wird der Statistik über die verschiedenen Heilversuche von grossem Nutzen sein. Anders verhält es sich in kleineren Städten und auf dem Lande. Hier wird das HEUBNER'sche Verfahren allein möglich sein, und dürfte, da FRAENKEL nachgewiesen hat, dass der sogenannte Pseudobacillus der Diphtherie in Wirklichkeit nur der nicht virulente LOEFFLER'sche Bacillus ist, und andere ähnliche Stäbchen im Belag nicht vorgefunden werden, diese Untersuchungsmethode in Zukunft wohl für den Practiker die sein, welche allein zur allgemei. nen Annahme gelangt.

2. Beiträge zur pathologischen Anatomie des Diphtherieherzens. Von

Dr. B. Hesse. (Arbeiten aus der paediatrischen Klinik zu Leipzig.
Jahrb. f. Kinderheilkunde, 36. Band, 1. und 2. Heft, 1893.)

Der Artikel bringt die tabellarisch geordneten Sectionsprotokolle über am Herz beobachtete Veränderungen von 61 an Diphtherie Verstorbenen. Dieses Referat soll nur auf die gediegene Arbeit aufmerk. sam machen. Die wesentlichen Veränderungen bestanden in parenchy. matöser Degeneration der Muskelfasern und in interstitieller Myocarditis, daneben Veränderung der Gefässwand. Letztere war meist am deutlichsten in der Nähe des Pericard's. Diese Veränderungen der Muskelfasern des interstitiellen Bindegewebes und selbst die konstanteren der Gefässe (namentlich der Arterien), erklären aber ihrem Befund nach nicht die Häufigkeit des Herztodes bei Diphtherie, denn „deren Rückgang würde sich ganz offenbar mit Leichtigkeit vollziehen, wenn das Herz im Uebrigen der Krankheit zu widerstehen im Stande wäre“. Dieser diphtherische Herztod ist demnach als echte Herzvergiftung durch Toxine aufzufassen, denn wäre die Entzündung das Ge. fährliche so müsste Ruhe und Schonung des Herzmuskel's statt energischer Stimulation, welche die Erfahrung als berechtigt anerkennt, indicirt sein. 3. Beitrag zur pathologischen Anatomie der Diphtherieniere. Von Dr.

L. Bernhard und Dr. S. Felsenthal. (Arbeiten aus dem K. und Kn. Friedrich Krankenhaus in Berlin. Archiv f. Kinderheilkunde, Bd. 16. 3—6 Heft. 1893.

Die Verfasser haben die Nieren von 24 an Diphtherie Verstorbenen untersucht. Das diphtherische Virus ist die vornehmste Ursache der diphtherischen Nephritis, wie SPRONK mit Anderen durch Injection von Reinkulturen (subcutan und intravenös) von Loefflerschen Bacillen bei Hunden und Kaninchen nachgewiesen. Die wesentlichen Veränderungen finden sich an den Harnkanälchen, namentlich den gewundenen. Degeneration der Epithelien, trübe Schwellung, vacuoläre Degeneration, Nekrose, Zerfall, Verfettung. Im Lumen desquamirte Nierenzellen, stets Cylinder mit Zellen. Hyaline Cylinder wurden häufig, gekörnte seltener gefunden. Blutungen in die Harnkanälchen wurden 13 Mal konstatirt. Viermal wurden als Cylinder angeordnete zahlreiche Leukocyten gefunden. In den Glomeruli wurde in 8 Fällen Verdickung verschiedenen Grades gesehen. Im Kapselraum selbst fand sich meist eine körnige, trübe, grauweisse Masse, mit Zellkernen und seltener mit rothen Blutkörperchen; andererseits fanden sich viele Epithelien. In schweren Fällen (Croup, Sepsis) fanden sich grosse Blutextravasate im Kapselraum. Interstitielle Veränderungen der Niere wurden nur 11 Mal in 24 Fällen gesehen. Diese Heerde waren meist klein. Nekrose wurde nicht gefunden. In langdauernden Fällen findet man interstitielle Veränderung häufiger. – Die Gefässe waren stark gefüllt und erweitert. In schweren Fällen fand sich Schwellung und Abstossung der Intima der Arterien. Die Media erschien nicht erkrankt, dagegen war die Adventitia der Venen wie der Arterien afficirt. – Die Nierenveränderung bei Diphtherie ist als acute toxische Nephritis zu bezeichnen. 4. Die klinischen Erscheinungen der diphtherischen Nierenerkrankung.

Von Adolf Baginsky. Ibidem, Seite 331.

Aus 279 echten Diphtheriefällen wurden bei 131 Albuminurie beobachtet. Von den 131 Fällen starben 66=50,37 Prozent. Von den übrigen 148 Fällen, welche kein Eiweiss im Harn hatten, starben blos 20=14,2 Prozent. Von 61 Fällen von Larynxstenose mit Albuminurie starben 42=68,9 Prozent, von den 30 übrigen Fällen starben 19=63,3 Prozent. Diese Zahlen zeigen die prognostische Wichtigkeit der Albuminurie bei Diphtherie. Baginsky theilt die diphtherische Nephritis in Fälle 1) leichten Grades, wo das Eiweiss bald verschwindet. Hier ist die Harnmenge wenig oder garnicht verringert, das spec. Gewicht kaum verändert und hydropische Erscheinungen fehlen fast immer, ebenso uraemische Symptome, dagegen finden sich frühzeitig morphotische Bestandtheile im Harn: feine, hyaline Fäden, grössere und kleinere Mengen von Nierenepithelien und Leukocyten. Die Zellen sind grobkörnig, undurchsichtig und stark lichtbrechend. In Haufen liegen derartige Massen zusammen. Blut fehlt im Harn. Hyaline Cylinder sind frühzeitig wahrnehmbar. Rasches Verschwinden dieser Bestandtheile ist prognostisch günstig. 2) Schwere Fälle mit ausgiebiger und frühzeitiger Betheiligung der Nieren mit raschem Auftreten reichlicher Zerfallsproducte von Nierenepithelien und grosser Menge von Eiweiss, was bis zum Tode fortdauert. 3) Subacut verlaufende Nephritis, öfters von Herzerkrankung und Lähmungen begleitet. Die Nierenaffection erschwert die Therapie sehr wegen widerstrebenden Indicationen (Alcohol. Ref.). Diese Form tritt meist später auf. Uraemie ist hier auch selten. Auch bei Scharlachnephritis ist Uraemie in der Krankenhauserfahrung Baginsky's sehr selten. Die bessere Pflege mag da mitwirken.

Bezüglich der Therapie gibt es eine Prophylaxe nicht. Reizende Nahrung, zu viel Alkohol, concentrirte Fleischbrühe und viele Eier sind zu meiden. Ebenso Tinct. ferri chlorat, aetherea, Ol. Terebinthinae, selbst äusserliche Application von Ichthyolsalben. Zur Förderung der Diurese sind Wildungen und Vichy Wasser zu geben. Stärkere Diuretica sind zu meiden. Bäder wirken gut gelegentlich. Nach Schwinden der Albuminurie ist roborirende Diät am Platz: Fleisch, Eier und Alcoholica, daneben Eisen, Chinin, Malzextract. In der zweiten Gruppe von Nephritis (Sepsis) müssen die Rücksichten auf die Nierenerkrankung schwinden und energisch stimulirt werden. Bei der dritten Gruppe muss mässig roborirend verfahren werden. Bei Herzstörung mit verminderter Harnmenge ist Diuretin in Gaben von 0,2–1,0 2–4 Mal täglich abwechselnd mit Coffein. natr. benzoicum 0,01-0,02 wohl bewährt. Kleine Dosen Digitalis bei beschleunigtem und unregelmässigem Herzschlag 0,2-0,3 : 100 2–3 stündl. 1 Kaffeelöffel am Platz. Vorsicht ist hierbei sehr geboten, wie auch bei Strophanthus.

5. Submembranöse Lokalbehandlung der sichtbaren Rachendiphtherie.

Von Dr. A. Seibert (New York.) Jahrbuch für Kinderheilkunde.
December 1893.

Dieser Bericht über die vom Verfasser schon im October 1890 vor. geschlagenen submembranösen (nicht submucösen) Einspritzungen von Chlorwasser, war eigentlich für die Naturforscherversammlung des Jahres 1892 bestimmt, und die berichteten Fälle reichen demnach nur bis zum August 1892. Aus der tabellarischen Anordnung der 104 Fälle geht hervor, dass die günstige Einwirkung dieser Behandlung eintrat: Nach 1 Stunde in 3 Fäller. Nach 6–10 Stunden in 7 Fällen, 2 Stunden

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Ohne jede Einwirkung blieben die Injectionen in 2 Fällen (vorgeschrittene Sepsis). Demnach wurde die günstige Einwirkung dieser Behandlung in 87 aus 94 Fällen binnen 24 Stunden beobachtet. Die gänzliche Abheilung erfolgte in 64 Fällen binnen 4 Tagen. Die Mortalität betrug 6 = 104 Fälle. 27 Fälle werden vom Verfasser selbst berichtet, die übrigen von anderen Aerzten. S.'s Fälle zeigten alle den LÖFFLER-Bacillus. Zwei derselben (Nasenrachenraumaffection) starben. Von 22 Fällen von Scharlachnekrose, welche mit Einspritzungen behandelt wurden, starb 1 Kind von 13 Monaten nach Intubation an Nephritis.

Pathologie.-Referirt von Dr. F. SCHWYZER. 1. Ueber die Anaemien bei Lungentuberculose und Carcinose. Von

Dr. E. Grawitz. (Deutsche Med. Wochenschrift No. 51, 21, Dec. 1893.)

Blässe der Haut und Cachexie sind Folge dieser beiden Krank. heitsprocesse, aber die Blutbefunde sind dadurch verschieden, dass uncomplicirte Tuberculose die normalen Blutbestandtheile nicht so herabsetzt wie Carcinose. Ein richtiges Urtheil über die Blutbe. schaffenheit gewinnt man nur aus folgenden Factoren : Zahl der rothen und weissen Blutkörperchen, Trockenrückstand sowohl des Blutes als des Serums, specifisches Gewicht. Das Blut (1-2 ccm.) saugt GRAWITZ direct aus einer oberflächlichen Armvene mittelst Pravaz-Spritze und nicht aus der Fingerkuppe, indem nur so Verdünnung des Blutes mit. telst Lymphe vermieden werden kann.

Tuberculöse können 3 Phasen der Blutbeschaffenheit aufweisen :

1. Anaemie, mit Herabsetzung aller genannter Factoren entsprechend dem Stadium der Spitzeninfiltration.

2. Normaler Blutbefund, oft rothe Blutkörperchen vermehrt merkwürdigerweise im Stadium der Cavernenbildung mit wenig oder keinem Fieber.

3. Allgemeine Verschlechterung des Blutes - im Stadium der Secundärinfection, der Cavernenbildung mit Fieber. In diesem Stadium sind die Leucocyten oft vermehrt. Bei acuter Phthisis können die rothen Blutkörperchen sehr vermindert sein - Haemoptoë oder Diarrhoe beeinflussen natürlich die Blutbeschaffenheit enorm.

Den scheinbar paradoxen Befund des II. Stadiums führt GRAWITZ auf die „lymphtreibende Wirkung“ des Tuberkulins zurück. (Eindickung des Blutes in Folge von Vermehrung der Lymphe.) Die Verdünnung des Blutes im III. Stadium versucht er durch die septischen Stoffe im Organismus zu erklären, welche stets eine Verflüssigung des Blutes zu Stande bringen.

Carcinose setzt alle genannten Factoren herab. Die toxischen Producte des Carcinoms haben, wie GRAWITZ mit Thierexperimenten zeigt, die gleiche Wirkung wie die septischen Stoffe aus den Cavernen, das Blut wird mehr und mehr wässerig. (Ein genaueres Studium der osmotischen Verhältnisse gesunden und pathologischen Blutes wäre sicher von grossem Interesse. Referent.) 2. The Leucocytosis of Lobor Pneumonia. By James Ewing, M. D.

(New York Medical Journal, Dec, 16, 1893.)

Vermehrung der Leucocyten ist bei einer ganzen Reihe von Krankheitsprocessen zu finden. Pneumonie führt, wie schon LAEHR, V. JAKSCH und andere nachgewiesen haben, zu beträchtlicher Leucocy. tose. EWING hat nun in 101 Fällen von Pneumonie „jeweils auf der

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