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einem dritten Falle fand Fütterer in der Gallenblase Typhusbacillen in der Reinkultur und er nimmt an, dass die Bacillen auf dem Blutwege durch die Leber in die Galle gelangt seien, und dass sie im Darm eventuell sich wieder ansiedeln können. Er hat auch für andere Bacillen nachgewiesen, dass sie aus dem Blute in die Galle gelangen. Fütterer gebührt also die Priorität, und wir zweifeln nicht, dass Prof. Chiari ihm dieselbe zuerkennen wird, sobald er den betreffenden Artikel in der Münch. Med. Wochenschrift gelesen hat.

Dass Chiari eino Dissertation von E. Jost, Würzburg, 1887, nicht kennt, wollen wir ihm weniger verdenken. Jost, der unter der Leitung von Fütterer gearbeitet hat, weisst nach, dass Typhusbacillen von der Galle in keiner Weise angegriffen werden.

Es ist ja enorm schwierig bei der Unmasse von Veröffentlichungen die med. Literatur genau zu überblicken, und das mag auch entschuldigen, wenn POSNER und LEWIN in der Berliner klin. Wochenschrift (No. 32, 6. Aug. 1894) die Durchgängigkeit der Nieren für Bacillen als etwas neues hervorheben ohne Anführung von Autoren. Referent hat in Virchow's Archiv, No. 110, 1887, eine Experimentalarbeit über dieses Gebiet veröffentlicht, und seither ist auch die Durchlässigkeit der laedirten Darmwand für Bacterien nachgewiesen worden. Nichts desto weniger sind die Ausführungen Posner's sehr interessant, weil sie auf ein wichtiges aetiologisches Moment für Nephritis und Cystitis aufmerksam machen.

2. Untersuchung über die Ausbreitung und Frequenz der Krebs

erkrankungen im preussischen Staate, mit besonderer Berücksichtigung der Rheinprovinz. Von Rudolf Finkelnburg. (Centralblatt f. allgem. Gesundheitspflege, 13. Jahrgang, Seite 251.)

FINKELNBURG findet in seiner Statistik, dass die Krebssterblichkeit in Preussen mit jedem Jahr zunimmt (was SPENCER WELLS für England auch nachgewiesen hat). In Preussen hat sie sich in 10 Jahren um ungefähr 10 Prozent vergrössert, in England in 25 Jahren fast verdoppelt. Das interessanteste Resultat der Arbeit ist wohl das Folgende: Die sämmtlichen Stadtgemeinden Preussen's zeigen eine viel grössere Krebsmortalität als die Landgemeinden und zwar beträgt die Sterblichkeit in den Städten häufig mehr als das doppelte. Der Autor betont, dass in den städtischen Kreisen die Diagnostik im Ganzen sicherlich eine viel genauere sei, aber dieses Verhältniss erkläre doch den grossen Unterschied in der Sterblichkeit nicht.

Das weibliche Geschlecht ist zur Krebserkrankung entschieden mehr disponirt, als das männliche, und die höhere Mortalitätszahl in den Städten wird hauptsächlich durch Carcinomfälle bei den Frauen bedingt. 3. Primary Carcinoma of the Gall Bladder. By Delano Ames, M. D.

(John Hopkins Hospital Bulletin, June-July, 1894.)

Das primäre Carcinom der Gallenblase ist, wie AMES angiebt, nicht selten, besonders bei Frauen, und kommt meistens bei Individuen mittleren Alters vor. Gallensteine finden sich in über 90 Prozent der Fälle, wahrscheinlich als Ursache. Schmerz, Gelbsucht, Cacherie, Tumor, Magen- und Darmstörungen und manchmal Ascites sind die Hauptsymptome. Die Krankheitsdauer schwankt zwischen 3 und 6 Monaten.

Die Frage, ob wirklich Cholilithiasis eine Ursache von Gallenblasencarcinom bildet, ist in der Literatur schon sehr häufig besprochen worden. Wenn wir auch dieses aetiologische Moment durchaus nicht leugnen wollen, so kommen doch auch dergleichen Carcinome ohne Gallenstein vor.

4. Die Cholera im Podebrader Bezirk. Von Bohumil Boucek. (Ans dem

Böhmischen übersetzt von K. Maade, Münden, Bühchmann.)

Verfasser erklärt von vornherein, dass seine Ansichten mit denen von Pettenkofer übereinstimmen. Wir hoffen nicht ganz! Denn Pettenkofer würde wohl kaum alle die Sätze unterschreiben, die Boucek am Schlusse seiner Arbeit ausspricht. Er sagt unter anderem, er habe in die Desinfection kein Vertrauen; das Verlassen der durchseuchten Gegend sei das Beste, das Trinkwasser habe keine oder nur untergeordnete Bedeutung (!), die Bodenbeschaffenheit sei das allein aus. schlaggebende. Das Auftreten der Cholera in einem Gebäude sei von grösster Gefahr für die sämmtlichen Insassen und ein sofortiges Verlassen des Hauses absolut geboten. Humus und Diluvialsand sind die gefährlichsten Bodenarten, “rothe" Erde die günstigste.

Wir hoffen das Buch mit seinen paradoxen Ansichten finde keine zu grosse Verbreitung, denn, obwohl es in den Kreisen gebildeter Mediziner keinen grossen Schaden aprichten könnte, so würden nicht medizinisch gebildete Stadtbehörden durch dasselbe wohl auf gefährliche Abwege gerathen. Für uns ist Desinfection und grösste Reinlichkeit die Hauptsache im Kampfe gegen die Cholera, den Boden, selbst wenn ihm eine gewisse Bedeutung zukommt, müssen wir nehmen wie er ist. Wer in Zeit einer Choleraepidemie nur frischgekochte (also desinficirte) Speisen geniesst und sich vor ungekochtem Wasser und vor Fliegen u. s. w. in Acht nimmt, wird nie die Cholera bekommen. 5. Présence de la Plasmodie de la Malaria dans les cas d'impaludisme

observés en Egypte par P. Kaufmann. (Communications de l'Institut égyptien, Cairo.)

Verfasser, der als Pathologe im arabischen Hospital Kasrel Aini in Cairo seit einigen Jahren thätig ist, hat in vielen Fällen von egypti. schem Fieber Malariaplasmodien nachweisen können. Die Formen, die er beschreibt und theilweise abbildet, scheinen identisch zu sein mit denjenigen, welche in Italien u. S. w. gefunden werden. Kaufmann hebt hervor, dass die Malaria wohl seit Urzeiten in Egypten herrscht und dass, wie W. Groff nachweisen konnte, dieselbe unter dem Namen aat schon in uralten Inschriften erwähnt wird. Auch die französische Expedition unter Napoleon I. soll davon schwer gelitten haben.

SITZUNGSBERICHTE.

Wissenschaftliche Zusammenkunft Deutscher Aerzte in

New York.

Sitzung vom 25. Mai 1894. Vorsitzender : Dr. ScHotTKY. Schriftführer: F. FOERSTER. Dr. Oberndorfer stellt einen Fall von syphilitischem Chanker der Tonsille vor.

Philip M., 24 Jahre alt, ledig, consultirte mich am 18. Mai 1894 im Deutschen Disp. wegen eines Hautausschlags.

Patient gab später an, in den letzten Tagen des März eine Anschwellung der rechten Seite des Halses und leichte Schmerzen beim Schlingen bemerkt zu haben. Ein damals zu Rathe gezogener Arzt erklärte, die Sache sei von keiner Bedeutung, verordnete ein Gurgelwasser von Chlorkalilösung, und nach ein paar Tagen waren die Schmerzen verschwunden.

Seit zwei Wochen bestehen ziemlich heftige Kopfschmerzen, verbunden mit gesteigerter Empfindlichkeit der Kopfhaut. Seit 8-10 Tagen hat sich die Geschwulst rapide vergrössert, und erst seit drei Tagen wurde das Exanthem bemerkt, wegen welchem Patient mich consultirte.

Letzteres ist ein gewöhnliches Syphiloderma papulosum – sogen. Lichen syphil.

Auf meine Anfrage: „Wann er den Chanker bekommen habe ?“ erwiderte Patient: „Nie.“

Die genaue Untersuchung der äusseren Genitalien ergab auch nichts irgendwie Verdächtiges. Auch waren Ingenialdrüsen von gewöhnlicher Grösse. Erst dann fiel mir die unter dem rechten Kieferwinkel befindliche Geschwulst am Halse auf. Dieselbe war hart, eigross und offenbar ein Drüsen packet. Die Pharynxuntersuchung ergab starke Röthung der ganzen Mucosa und eine bedeutend vergrösserte, tief und vielfach zerklüftete und ulcerirte rechte Mandel, die sich massig hart anfühlte und nur mässig empfindlich war. Links sind die Submaxillar-Lymphdrüsen normal, ebenfalls die Postcervical. axillar- und Epitrochlear-Drüsen.

Während der letzten Monate hat Patient häufig Beischlaf gehabt, leugnet natürlich Coitus per os. Für mich besteht kein Zweifel, dass wir es hier mit einem syphil. Chanker der Tonsille zu thun haben.

Dr. Schottky fragt, wie weit die Drüseninfiltration fortgeschritten sei. — Dr. Oberndorfer: Dieselbe hat sich während der Behandlung nicht verändert, Inguinaldrüsen sind nicht geschwollen. -- Dr. A. Jacobi : Da blos die Halsdrüsen inficirt sind, handelt es sich um eine locale Ansteckung, es sei fast zuviel verlangt von einem Patienten genaue Angaben betreffs der Infectionsquelle in solchen Fällen zu machen. -- Dr. Schapringer sah einen ähnlichen Fall, in welchem er Essgeräthschaften als Infectionsträger beschuldigen möchte, da betreffende Patientin jeden geschlechtlichen Umgang leugnete. – Dr. Jacobi : Wie verhalten sich derartige Fälle in Bezug auf Relapse, nach seinen Erfahrungen sind Ulcera der Finger und Lippen besonders hartnäckig. -- Dr. Oberndorfer kann nicht behaupten, dass er einen Unterschied in deren Verhalten gefunden.- Dr. Moschkowitz berichtet von einer Infection der Lippe durch Kuss bei einem jungen Mädchen, guter Verlauf. -- Dr. Schmitt macht auf die besonders bei Frauenärzten häufig beobachtete Infection der Finger aufmerksam, hat 2 derartige Fälle gesehen, welche von keinen Allgemeinerscheinungen gefolgt waren. -- Dr. Oberndorfer: So lange es sich um ein Ulcusmolle handelt, ist natürlich von Infection der Nachbarschaft nicht die Rede, anders aber ist es bei dem harten Chanker. Robert Taylor's Untersuchung hat erwiesen, dass die Infection bei einem harten Chanker weit die Grenzen des Geschwürs überschritten habe, dass desshalb von Excision oder Cauterisation wenig zu erwarten sei.

Dr. A. Jacobi demonstrirt den Leichenbefund eines 3jährigen Kindes, welches längere Zeit bettlägerig gewesen und verstarb, ohne dass es möglich gewesen wäre eine Diagnose zu stellen. Bei der Aufnahme ins Hospital hatte das Kind schon einige Zeit gefiebert. Die Morgentemperatur war 100.5—101. Abends höher. Es war an der Körperoberfläche nicht zu entdecken. Darmcanal functionirte normal, auch war im Urin nichts zu finden, negativer Befund in den andern

Organen. Man dachte eine leichtere Form von Abdominal-Typhus vor sich zu haben. Plötzlich traten Convulsionen auf, Temperatur stieg, ebenso Puls auf 106--112, es stellte sich reichlich Eiweiss im Urin ein, es fanden sich massenhaft hyaline Cylinder und Nierenepithelien, der Zustand verschlimmerte sich und führte nach 14 Tagen zum Tode. Es handelte sich hier um eine nicht erkannte Miliartuberculose aller Organe, es findet sich dieselbe besonders in der Milz ausgesprochen und scheint von älterem Datum zu sein. Die Lungen sind gleichfalls invadirt, trotzdem keine physicalischen Zeichen aufzufinden waren. Familiengeschichte gut. - Dr. Talmey fand unter 40 Sectionen von Kinderleichen 8mal Miliartuberculose, ein Fall erinnert ihn besonders an das vorgestellte Präparat, es wurde erst die Diagnose CatarrhPneumonie gestellt, es erfolgte jedoch keine Besserung, unregelmässiges Fieber, Tod nach 6 Wochen. Section ergab Miliartuberculose aller Organe.

Fälle aus der Praxis. – Dr. Willy Meyer: Im Frühjahr 1893 kam ein Herr, welcher seit 2 Jahren über Beschwerden beim Uriniren klagte, in meine Behandlung. Es stellten sich mit der Zeit in der linken Lumbargegend Schmerzen ein, welche kurze Zeit anhiel. ten, dann verschwanden. Dann folgten Blasenbeschwerden, Tenesmus, trüber Urin. Die Kräfte nahmen ab. Patient hatte früher Gonorrhoe und brachte alle seine Leiden damit in Zusammenhang. Da sich im Urin Gewebsfetzen vorfanden, liess sich Blasentumor vermuthen, es wurde ihm auch nach eingehender Untersuchung die Operation empfohlen, sie wurde jedoch vom Patienten verweigert. Nach einiger Zeit kam er wieder, seine Leiden hatten sich bedeutend verschlimmert. Per Centrifuge wurden im Harn nun eine Menge Tuberkelbacillen gefun. den. Das Cystoscop erwies, dass die Blase keinen Tumor enthielt, doch fand sich nach links ein tiefes Ulcus am Ausgange des Ureters. Es handelte sich hier um eine Tuberculose von der linken Niere ausgehend, Stauung im linken Ureter, die Ulceration in der Blase war das subjective Symptom, welches Patienten veranlasste, Rath zu suchen. Es wurde nun Jodoformemulsion ohne Erfolg angewandt, Schmerzen bestanden fort, Patient verliess die Behandlung. Nach 2 Monaten kam er wieder, es hatten sich Schüttelfröste mit Fieber eingestellt. Der Harn enthielt grosse Mengen Eiter. Es handelte sich nun darum, in welcher Weise vorgegangen werden sollte. Es galt zu bestimmen, ob die rechte Niere nicht auch schon ascendirend erkrankt sei, vor dem an die Exstirpation der linken Niere gedacht werden konnte. Es wurde die Blase eröffnet und eiu Catheter in den rechten Ureter einge. führt. Die Urinuntersuchung ergab, dass sich ebenfalls Tuberkel. bacillen in dem Uriu der rechten Niere befanden. Die linke Niere durfte also nicht extirpirt werden, da möglicher Weise die rechte die Arbeit allein nicht besorgen konnte. Es wurde dem zu Folge das Ulcus mit dem Paquelin behandelt und ein Verweilcatheter in die Blase eingelegt. Patient hat seit der Operation 15 Pfund zugenommen und fühlt sich von seinen Leiden bedeutend erleichtert.

Dr. Seibert berichtet über 2 Fälle von acuter Mageninfection bei kleinen Kindern. Ein 1 Jahre altes Kind hatte für 9 Monate an einem hartnäckigen Darmcatarrh gelitten, erholte sich jedoch unter der rich. tigen hygienischen und dietätischen Behandlung, batte regelmässig Stuhl. Nahrung ausschliesslich sterile Milch. Das Kind erkrankte vor Kurzem plötzlich mit Erbrechen und Abweichen, im Stuhl fand sich Gras vor, welches das Kind beim Spielen vom Grasplatze abgerissen und verschluckt hatte. Seibert fand auf dem Grase noch Mist liegen, glaubt, dass es sich um eine Infection von Mistbacterien handle. Der zweite Fall, sein eigen Kind 5 Monate alt, in bester Gesundbeit, verschluckte Abends im Bade zwei Mundvoll Wasser, eine halbe Stunde später bekam es sterile Milch und wurde zu Bette gebracht. Eine Stunde später erfolgte Erbrechen, Temperatur normal, etwas Acid, mur. dil. wurde gegeben. Vier Stunden später wurde eine Flasche Milch gereicht und genossen. Nach Stunden starkes Erbrechen, Temperatur 104. Es wurde darauf die richtige Therapie eingeleitet mit gutem Erfolg.

Dr. Torek demonstrirt ein Präparat: Papillome aus dem Larynx durch Laryngotonie entfernt. Wird darüber in extenso in nächster Sitzung berichten.

Deutsche Medicinische Gesellschaft von New York.

Sitzung vom 7. Mai 1894.

17 West 43. Strasse.

Präsident: Dr. J. W. GLEITSMANN. Das Protokoll der Aprilsitzung wird verlesen und angenommen.

Vorstellung von Patienten. – H. Goldenberg stellt einen Patienten mit multiloculärer Cyste des Samenstranges vor.

Discussion: F. Lange. Es möchte sich um eine Hernie gehandelt haben, nach deren Abschluss sich der Sack mit Flüssigkeit angefüllt hat; man kann nämlich den Samenstrang hinter der Geschwulst deutlich durchfühlen. – A. Jacobi: Hydrocelen des Samenstranges werden bei Kindern häufig gesehen ; dieselben sind wahrscheinlich angeboren ; hier, glaubt Redner gleichfalls, dass es sich um eine abgeschnürte Hernie handelt.

F. Lange stellt dann 2 Patienten mit Gesichtslupus vor, an denen er die totale Resection der lupösen Stellen und Implantation von Haut nach Thiersch vorgenommen hat. Bei dem einen Patienten hatte der Lupus 40 Jahre hindurch bestanden; die Operation wurde vor 12 Monaten ausgeführt, und die Heilung war ohne weitere Störung erfolgt; kein Recidiv. Bei der zweiten Patientin war die Operation nicht von so günstigem Erfolg begleitet; es waren mehrere Male Recidive aufgetreten.

Demonstration von Pr ä pa raten. - Dr. H. J. Garrigues demonstrirt ein Adenocarcinom beider Ovarien und des Colon ascendens.

Dr. W. J. GARRICUES: Adeno Carcinom beider Ovarien und des Colon ascendens.

Mrs. L., Alter 51, wurde mir von Dr. R. B. GILMAN in Jersey City zu. geschickt. Bis vor 8 Wochen konnte sie noch arbeiten und hatte wenig Schmerzen. Seit 4-5 Monaten war aber der Schlaf gestört. Sie musste aufsitzen. Vor 8 Wochen plötzlich heftiger Schmerz, offenbar durch Ruptur eines Cystenabschnittes hervorgebracht. Der Leib war kollossal geschwollen, theils durch Tumoren, theils durch Ascites und theils durch Anasarka; auch Hände und besonders Beine waren stark oedematös. Mehrere Tage kein Stuhlgang trotz der drastischsten Mittel. Hydrothorax war auch nach hinten und unten bis zum Angulus scapulae zu konstatiren.

Bei der Operation fanden sich alle Organe durch allgemeine Perito. nitis an einander gebunden, zwei grosse suppurirende Ovarialcystome ein kleiner runder Tumor 11 Zoll im Durchmesser an Colon ascendens und Oment gebunden, offenbar zunächst vom Darm ausgehend, und eine komplete Striktur des Colon transversum, wahrscheinlich auch krebsig. Die drei Tumoren wurden entfernt, ein künstlicher Anus in der Magengrube angelegt, worauf die Frau starb.

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