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verfahren, und demgemäss das Nähere von den Re: 1824 gierungen an die Zollämter erlassen werden.

ad Art. 10. S. 6. Die zum Verdeck eines Fahrzeuges einmal ein - und zugerichteten Breiter, sind, da sie zu dem Schiltsgeräthe gehören, zollfrei.

In: Ermangelung solcher, sind von Entrichtung des Elb-', zolls befreil die zur Bedeckung der Ladung nöthigen losen Bretter und ztvár: 1. bei Schiffen unter 10 Last Ladungsfähigkeit 1 Schock! 2. von 10 bis 25 Last

2 3. 25 bis 45

2! 4. 45 und mehr

3 ad Art. 11. S. 7. Der Art. 11 der Elbacte ist modificirt, wie folgt: Die Abgabe von den Fahrzeugen, oder die Recognitionsgebühr wird nach vier Klassen, und nach dem unter Lit. C. beigeschlossenen Tarif erhoben. Dieselbe beträgt für die ganze Stromlange von der ersten Klasse unter 10 Hamburger Last der Ladungsfähigkeit (die Last zu 4000 Pfund):

3 Rthl. 4 Gr. von der zweiten Klasse von 10 bis 25 Last 7 8 von der dritten Klasse von 25 bis 45 Last 11 12 von der vierten Klasse von 45 Last u. darüber 13 - 16 Unbeladene Fahrzeuge zahlen allenthalben ein Viertheil vorstehender Taxe.

ad Art. 11. $ 8. Zum Behuf der Entrichtung der Recognitions - Gebühr sollen die Elbschille künftig gleichmälsig vermessen und init gehörigen Docuinenten hierüber nach dem Formulare Lit. D. versehen sein.

ad Art. 11. S 9. Bei Entrichtung der Recognitionsgebühr sollen die Schiffe als leer betrachtet werden, und nur ein Viertheil der durch den Art. 11 der Elbacle festgesetzten Gebühr zahlen, wenn die Ladung folgende Ceninerzahl nicht übersteigt: bei der ersten Klasse

10 Centner 2ten

20 Glen

30 4ten

40 ad Art. 11. S 10. Von Entrichtung der Recognitionsgebühr sind gänzlich befreit: a. Die das Hauptschiff nur auf kurze Strecken zur Überwindung' örtlicher Hindernisse begleitenden Lichterkähne,

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1824 b. kleine Kähne und Anhänge, die zu einem Haupt

schiffe gehören, und nicht zumn Waaren - Transport dienen.

ad Art. 11. $ 11. Reisende und deren Reisegepäck sind zollfrei; von Schiffen aber, welche nur Reisende und ihr Gepäck führen, soll die volle Recognitionsgebühr erhoben werden.

: ad Art. 17. S 12. Das sub Lit. E. anliegende Scheina zu einem Manifeste soll künftig auf der Elbe allgemein als Norm dienen.

ad Art. 30. S 13. Die nächste Revisionscommission wird sich ain 1sten Mai 1826 in Dresden versammeln.

ad Art. 31. S 14. Insoweit durch gegenwärtiges Protocoll keine Abänderungen ausgesprochen sind, hat es bei den Bestimmungen der Elbschiffarthsacle sein alleiniges Bewenden.

ad Art. 32. S. 15. Diese Bestimmungen sollen mit dein 1sten Januar 1825 auf allen Puncten der Elbe in volle Wirksamkeit gesetzt, und Zwecke durch den Druck bekannt gemacht auch allen betreffenden Behörden initgetheilt werden.

Zu Urkund dessen haben die obengenannten Bevolunächtigten das gegenwärtige Protocoll unterzeichnet und mit ihren Wappen besiegelt.

Geschehen zu Hamburg am 18ten September 1824.

zu dein

JOHANN WENZEL Ritter von Böhm. I
Joser: EICHHOFF.
CARL CHRISTIAN MAUVE.
GÜNTRER VON Büxau für Sachsen.
JOHANN FRIEDRICH ALBRECHT VON Duve.
WILHELM PHILIPP RUDOLF RUMANN.
JOHANN GEORG Rist.
JOACH. CHRIST. STEINFELD.
GÜNTHER von Bünau für Anhalt Bernburg.
AUGUST LudwIG VON BENR.
GÜNTHER VON Bürau für Anhalt Dessau.
CHRISTIAN NICOLAUS PEHMÖLLER.

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Litera A.

1821 Gewichts- Tabelle zur Berechnung des Elbzolles. (zum Art. 8 der Dresdener Elbacte.)

A. Flüssige Waaren. Alles Brulto, oder mit der einfachen gewöhnlichen Fasiage ohne Überfafs, der Gallon zu 233, das Hamburgische Viertel zu 365, das französische Vieriel (Velle) zu 375 Pariser Kubik zoll Inhalt, das Anker zu 5, das Ohm zu 20 Hamburger , das Oxhoft zu 30 französischen, das Legel zu 72 französischen Vierteln, der Centner zu 112 Hamburger Pfund. Arak, wie Ruin

Ctr. Pld. Bier, englisches, das Fals (Baril) zu 36 Gallons 4 das Oxhoft (Hogshead) zu 54

5} die Piepe

zu 108

11 70
aus den Elbstaaten, die Tonne zu
14 Hamb. Vierteln
das halbe Far's zu 26 Hamb. Vierteln

das ganze Fass zu 56 Blat, das Hamb. Viertel

20 Branntwein, wie Rum Essig, Bier und Cider ein Anker zu 5 Harpb. Vierteln

95
eine halbe Tonne zu Hamb. Vierteln 1 25
eine ganze Tonne zu 15

2 50
Wein-Essig, eine Tiercon zu 20 Veltes 32
ein Oxhoft

zu 30
in anderen Gebinden, jedes Viertel

18 Häring, die Tonne von 5 Hamb. Kubikfuss

(800 Stück, weniger oder mehr) Rum, ein Anker

ein Viertel Legel
ein Oxhoft
Puncheon (55 Veltes)

40 In gemessenen Gebinden andern Inhalte

iedes Viertel Seife, grüne, die kleine Tonne oder das Viertel 70 Sprit (Spiritus) jedes Viertel

16 Theer, die Tonne

3 Thran, die Tonne (224 Pfd. netto)

25
die Quartele zu 2 Tonnen

4 100
die Pipe
zu 4

9
die Stampe zu 8

18

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88 Mehl

Ctr. Pfd. 1824 eine Pipe Madeira

, Fayell, Teneriff, Vidogne} 9: ein Both Beniearlo, Catalon, Tarragon 9 70 ein Both Mallaga, Lissabon, Porto, Xeres und Ximenes

11 Halbe und Viertel - Bothe und Pipen, und

* ihres obigen Gewichts Bei allen andern nicht benannten Gebinden, jedes Viertel (Velte) Brutto

18 B. Früchte. Das Hamburger gestrichene Fafs (der halbe Scheffel oder 2 Himpten) 2656 Pariser Kubikzoll haltend : Pfd,

Pfd. Bohnen

45 Buchweitzen

Nüsse

44
71
Grütze

Obst, grüne Äpfel und
Erbsen u. Wicken 90 Birnen

56 Gerste 68 gedörrte Äpfel

32 - Graupen u. Grütze 84 gedörrte Birnen

52 Hafer

48 gedörrte Kirschen 72 - . Graupen u. Grütze 64 gedörrte Pflaumen

64 Hirse 78 Roggen

80 Kastanien 75 Rüben

37 Linsen 89 Saamen, Hanf

56 Malz

54
Rapp- u. anderer

70
Weitzen

84 100 Hamburger Fars sind = 847 Hannov. Scheffeln, 1353. Vecklenh.-Rostocker = 9543 Preussischen, 994Anhaltscher

=497' Dresd. Scheffeln, 567. Böhm, Strich

1? Wiener Metzen, und 14715 Engl. Buschels.

C. Hols. 1. In Flössen und wo die Stücke einzeln kubisch

nach den Hartigschen oder Segondatschen Tabellen) zu verınessen sind, werden auf den Hamburger Zentner gerechnet : a. Eichen, Buchen, Hainbuchen, Eschen nnd Obstbaumholz

3 Hainb. Kubikfuss b. F'ichten oder Tannen, Aspen,

Birken, Erlen, Linden, l'appeln,
Ulinen und Weidenholz 4

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