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Belanntmachung.

' (Centralbl. 1875. S. 475.) Zwischen Deutschland und Desterreich-Ungarn ist bezüglich der Uebernahme Auszuweisender ein Abkommen getroffen worden, durch welches jeder der vertragenden Theile fich verpflichtet hat, auf Verlangen des anderen Theiles seine Angehörigen wieder zu übernehmen, auch wenn dies selben die Staatsangehörigkeit nach der inländischen Geseßgebung bereits verloren haben, sofern sie nicht dem anderen Lande nach dessen eigener Geseßgebung angehörig geworden sind.

Denselben Gegenstand betreffende frühere Uebereinkommen zwischen einzelnen deutschen Staaten und der österreichisch-ungarischen Monarchie oder einzelnen Theilen derselben sind gleich. zeitig für erloschen erklärt worden. Berlin, den 2. September 1875.

Das Reichskanzler-Amt.

Delbrüd.

VI. Deklaration zwisden Deutschland und Bel Déclaration signée entre l'Allemagne et gien in Beziehung auf Unterstüßung und la Belgique relativement au traitement Seimschaffung der Hülfsbedürftigen. et au repatriement des indigents reBom 7. Juli 1877.

spectifs.

(Centralbi. S. 411.) Die Kaiserlich deutsche Regierung und die Le Gouvernement Impérial allemand et Königlich belgische Regierung sind über nach: le Gouvernement Royal belge sont convenus stehende Bestimmungen in Beziehung auf un- de ce qui suit relativement au traitement terstüßung der bülfsbedürftigen Angehörigen des des indigents d'un des pays sur le territoire einen Landes innerhalb des Gebietes des an de l'autre et à leur repatriement. deren und Heimschaffung derselben übereinge. kommen:

Artikel 1. Jeder der beiden vertragenden Article 1. Chacune des deux parties Theile verpflichtet sich, dafür zu sorgen, daß contractantes s'engage à procurer, dans innerhalb feines Gebietes den hülfsbedürftigen les limites de son territoire, aux indigents Angehörigen des anderen Theiles dieselbe Un appartenant à l'autre, les secours qu'elle terstüßung gewährt werde, welche den eigenen accorde à ses propres indigents en vertu Hülfsbedürftigen nach den geseblichen Bestim- des dispositions légales sur l'assistance mungen über öffentliche Unterstüßung zu theil publique. wird.

Wird ein hülfsbedürftiger Angehöriger des Si l'une des parties fait reconduire ou einen Theiles aus dem Gebiete des anderen renvoie dans son pays un indigent de l'autre, in sein Heimathland zurückgeschafft oder ausge- elle fournira à cet indigent les ressources wiesen, so ist der ausweisende Theil verpflichtet, nécessaires pour gagner la frontière. demselben die zur Erreichung der Grenze erforderlichen Mittel zu gewähren.

Artikel 2. Die Heimschaffung eines Hülfs: Article 2. Le renvoi d'un indigent sera bedürftigen muß ausgeseßt werden, wenn und différé aussi longtemps, que l'état de sa so lange es der Gesundheitszustand desselben santé l'exigera. erfordert.

en dürfen nicht von ihren Ehemännern, Les femmes ne pourront être séparées und Kinder unter sechszehn Jahren nicht von de leurs maris, ni les enfants au-dessous de

ihren Eltern getrennt werden, außer in den in dem folgenden Artikel vorgesehenen Fällen.

Artikel 3. Hülfsbedürftige, welche in Folge von Krankheit oder Alter erwerbsunfähig geworden sind, desgleichen Waisen, verlassene Kin: der und Geisteskranke solien, wenn sie auf öffentliche Kosten verpflegt oder unterhalten werden, nur auf vorhergehenden Antrag, welcher im diplomatischen Wege von der einen an die andere Regierung zu richten ist, übernommen werden.

Artikel 4. Der Antrag auf Uebernahme darf nicht aus dem Grunde abgelehnt werden, weil der betreffende Hülfsbedürftige seiner früheren Staatsangehörigkeit verlustig gegangen ist, sofern er nicht eine andere Staatsangehörigkeit erworben hat.

Ebenso wenig kann die Uebernahme ausges wiesener oder an die Grenze ihres Heimathlandes zurüđgeschaffter Personen, welche ihre frühere Staatsangehörigkeit verloren, eine andere aber nicht erworben haben, von ihrem Heimathlande verweigert werden.

Artikel 5. Die heimzuschaffenden Hülfabedürftigen deutscher Herkunft solen durch die belgischen Behörden der Polizei-Direktion zu Aachen, die beimzuschaffenden Hülfsbedürftigen belgischer Herkunft durch die zuständigen deute jgen Behörden dem Ober-Polizei-Kommissariat zu Lüttich zugeführt werden.

Die Bestimmung der Uebergabeorte fann mit Zustimmung beider Theile abgeändert werden.

seize ans de leurs parents, excepté dans les cas prévus par l'article suivant.

Article 3. Les indigents que l'état de leur santé ou leur âge met dans l'impossibilité de pourvoir aux besoins de leur existence, les orphelins, les enfants abandonnés et les aliénés, ne seront repatriés, s'ils sont traités ou entretenus à charge de la bienfaisance publique, que sur une demande préalable adressée, par voie diplomatique, par l'un des deux Gouvernements à l'autre.

Article 4. La demande de repatriement ne peut être rejetée sous le prétexte que l'indigent dont il s'agit aurait perdu sa nationalité, pour autant qu'il n'en ait pas acquis une autre.

De même les individus renvoyés ou reconduits aux frontières de leur pays et qui auraient perdu leur nationalité, sans en avoir acquis une autre, ne pourront être repoussés par l'Etat dont ils sont originaires.

Artikel 6. Ein Ersaß derjenigen Kosten, welche in Gemäßheit der vorstehenden Artikel durch Armenunterstüßung, Verpflegung, ärztliche Behandlung oder Heimschaffung entstanden sind, soll gegen die Staats-, Gemeinde- oder andere öffentliche Kaffen desjenigen Theiles, welchem der Hülfsbedürftige angehört, nicht beansprucht werden dürfen. Ebenso wenig ist ein solcher Anspruch bezüglich etwa entstandener Beerdigungskosten zulässig.

Artikel 7. Die Uebernahme kann unterbleiben, wenn die Betheiligten sich darüber einigen, daß dem betreffenden Hülfsbedürftigen an dem Drte, wo er sich befindet, die weitere Fürsorge gegen Erstattung der Kosten seitens des dazu Verpflichteten zu theil wird.

Article 5. Les indigents à repatrier d'origine allemande, seront remis par les autorités belges à la Direction de la police à Aix-la-Chapelle et les indigents à repatrier d'origine belge seront remis par les autorités allemandes compétentes, au Commissariat de police en Chef à Liége.

L a désignation du lieu où la remise doit s'effectuer pourra être modifiée du consentement des deux parties.

Article 6. Le remboursement des dépenses faites, conformément aux articles précédents, du chef de secours, d'entretien, de traitement médical ou de repatriement d'indigents, ne pourra être réclamé ni de la caisse de l'Etat auquel appartiennent ces indigents, ni de celle de leur commune, ni d'aucune autre caisse publique du pays. Il en sera de même, le cas échéant, des frais d'inhumation.

Article 7. Le repatriement pourra ne pas avoir lieu, s'il est convenu entre les intéressés que l'indigent continuera à recevoir des secours au lieu de sa résidence, moyennant le remboursement des frais par qui de droit.

Artikel 8. Dienigen, welche eine Armen- Article 8. Ceux qui ont fait l'avance unterstüßung oder sonstige Kosten für einen de secours ou d'autres frais pour un inHülfsbedürftigen bestritten haben, können die digent pourront en poursuivre le rembourseErstattung derselben vor den Gerichten oder ment devant les tribunaux ou toute autre Den sonst zuständigen Behörden des Landes, autorité compétente du pays auquel apparwelchem der Hülfsbedürftige angehört, gegen tient cet indigent, soit contre celui-ci luidiesen selbst oder gegen die zu seiner Unters même, soit contre ceux qui sont obligés haltung civilrechtlich verpflichteten Personen civilement à pourvoir à son entretien. verfolgen.

Artikel 9. Ein jeder der vertragenden Article 9. Chacune des parties contracTheile behält sich das Recht vor, die gegen. tantes se réserve le droit de dénoncer la wärtige Uebereinkunft mittelst vorgängiger Bes présente convention moyennant avis préanachrichtigung mit sechsmonatlicher Frist aufzu- lable donné six mois d'avance. kündigen.

Zu Urkund dessen haben die Unterzeichneten, En foi de quoi les soussignés, dûment auf Grund erhaltener Ermächtigung, die gegen: autorisés, ont signé la présente déclaration wärtige Deklaration in doppelter Ausfertigungen double original. vollzogen. Brüssel, den 7. Juli 1877.

Bruxelles, le 7. Juillet 1877.
Graf von Brandenburg.

G. von Brandenburg.
(L. S.)

(L. S.) Comte d'Aspremont:lynden.

Comte d'Aspremont-Lynden. (L. S.)

(L. S.)

VII.

9 n rt m d d = 1 g, betreffend das Regulativ zur Ordnung des Geschäftsganges bei dem Bundesamte für das

Heimathwesen. Vom 6. Januar 1873. (Centralbl. S. 4.) In Ausführung des g. 45 des Gefeßes über den Unterstüßungswohnsiß vom 6. Juni 1870 (BGB. S. 369) ") hat der Bundesrath dem nachfolgenden Regulativ zur Ordnung des Ge. schäftsganges bei dem Bundesamte für das Heimathwesen die Bestätigung ertheilt.

§. 1. (Sißungen des Bundesamtes.) Das Bundesamt für das Heimathwesen versaminelt sich an regelmäßigen, im voraus von ihm bestimmten Sipungstagen; - dem Vorsißenden bleibt es unbenommen, im Bedürfnißfalle außerordentliche Sißungen anzuberaumen.

$. 2. (Ferien.) Das Bundesamt hält Ferien während der Monate Juli und August. In der Ferienzeit fallen die regelmäßigen Sißungen aus; es müssen jedoch während derselben immer wenigstens drei Mitglieder, zur Erledigung schleuniger Angelegenheiten, am Siße des Bundesamtes anwesend sein oder in solcher Nähe desselben sich aufhalten, daß sie auf erfolgte Einladung ohne Verzug zu einer Sißung erscheinen können.

. 3. (Urlaub der Mitglieder.) Außer der Ferienzeit darf der Vorsißende sich nicht über acht Tage ohne Urlaub des Reichskanzlers vom Siße des Bundesamtes entfernen. Die anderen Mitglieder des Bundesamtes dürfen außer der Ferienzeit sich nicht über drei Tage und jedenfalls nicht an einem für die regelmäßigen Sißungen bestimmten Tage ohne Urlaub vom Siße des Bundesamtes entfernen; die Ertheilung des Urlaubs an diese Mitglieder steht bis zur Dauer von sechs Wochen dem Vorsißenden, über diese Dauer hinaus dem Reichskanzler zu.

mtes dürfenglers vom Siße des carf der Vorsige

1) Vgl. S. 137 und Anm. 23 das.

§. 4. (Leitung des Verfahrens.) Verfügungen, welche, ohne der fachlichen Ent. scheidung vorzugreifen, lediglich die Leitung des Verfahrens vor dem Bundesamte bezweđen, werden, der Regel nach ohne Vortrag im Kollegium, entweder von dem Vorsißenden selbst oder, unter seiner Mitzeichnung, von demjenigen Mitgliede des Bundesamtes erlassen, welchem der Vorsißende die Bearbeitung der Sache überträgt. Ergiebt sich zwischen diesem Mitgliede und dem Vorsißenden eine Meinungsverschiedenheit, oder wird gegen das Verfügte Einspruch von Seiten einer Partei erhoben, so ist die Beschlußnahme des Kollegiums hierüber herbeizuführen. In allen anderen Fällen bleibt es übrigens dem Ermessen des Vorsißenden überlassen, den vor: gängigen Vortrag im Kollegium anzuordnen.

§. 5. Der Vorsißende leitet die Verhandlungen und Berathungen in den Sißungen des Bundesamtes; er stellt die Fragen und sammelt die Stimmen – vorbehaltlich der Entscheidung des Kollegiums, falls über die Fragestellung oder über das Ergebniß der Abstimmung eine Meinungsverschiedenheit entsteht.

§. 6. (Mündliche Verhandlung in öffentlicher Sißung.) Die Vorladung der Parteien zur mündlichen Verhandlung in der öffentlichen Sißung des Bundesamtes erfolgt durch die Post gegen Behändigungsschein.

Die zur mündlichen Verhandlung gelangenden Sachen werden in der, durch den Vorsißenden bestimmten, durch Aushang vor dem Sipungszimmer bekannt zu machenden Reihenfolge erledigt.

Der Vorsißende verkündigt die ergangene Entscheidung nebst den Entscheidungsgründen. Nach Befinden des Bundesamtes kann die Entscheidung oder die Verkündigung der Entscheidungsgründe bis auf die nächste regelmäßige Sißung ausgeseßt werden. Zu leßterer werden die er: schienenen Parteien mündlich vorgeladen; einer Vorladung der ausgebliebenen Parteien bedarf es nicht.

9. 7. Ueber die öffentliche Sißung wird durch einen zuzuziehenden vereidigten Protokoll. führer eine Verhandlung aufgenommen, welche die wesentlichen Hergänge enthalten muß und von den theilnehmenden Mitgliedern des Bundesamtes, sowie von dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

$.7b. Bei den Beschlüssen, welche auf Grund einer mündlichen Verhandlung erlassen werden, dürfen nur Mitglieder mitwirken, vor welchen die mündliche Verhandlung stattges funden hat.

§. 8. Der Vorsißende handhabt die Ordnung in den öffentlichen Sißungen des Bundesamtes; er kann jeden Zuhörer aus denselben entfernen lassen, welcher Störungen verursacht.

$. 9. (Uusfertigungen zc.) Die endgiltigen Entscheidungen des Bundesamtes in Streitsachen der Armenverbände werden

Im Namen des Deutschen Reichs erlassen. Die Konzepte dieser Entscheidungen sind von allen theilnehmenden Mitgliedern zu vollziehen; den Ausfertigungen derselben ist das große Siegel des Bundesamtes beizudrüden; im Eingange der gedachten Ausfertigungen sind die Mitglieder des Bundesamtes aufzuführen, welche an der Entscheidung theilgenommen haben.

Alle Entscheidungen und Verfügungen des Bundesamtes werden in der Ausfertigung init der Unterschrift:

Bundesamt für das Heimath wesen versehen und von dem Vorsißenden vollzogen ).

9. 10. Das Bundesamt führt zwei Siegel :

) Die Entscheidungen des Bundesamts für das Heimathwesen werden in fortlaufenden Heften von Woblers (Berlin, 1873 ff.) herausgegeben. Eine große Anzahl der wichtigsten Entscheidungen ist auch im Centralblatt mitgetheilt.

1. ein großes Siegel, entsprechend dem großen Siegel, welches im Reichskanzler - Amte ge.

führt wird, 2. ein kleineres Siegel mit dem Reichsadler und der Umschrift: Bundesamt für Heimath

wesen.

§. 11. (Geschäfte des Vorsißenden.) Der Vorsißende leitet und überwacht den ge. jammten Geschäftsgang bei dem Bundesamte. Er eröffnet die eingehenden Schriftstücke und ver: sieht sie mit dein Eingangsvermerk. Er vertheilt die Geschäfte. Er verfügt – und zwar entweder selbst oder mit Zuziehung eines Dezernenten, in allen wichtigeren Fällen aber nach Berathung mit dem Kollegium — in den, das Bundesamt als solches betreffenden Verwaltungs-Angelegenheiten, sowie bezüglich der Einrichtung der erforderlichen Geschäftskontrolen. Er überwacht die Dienstführung der Subaltern- und Unterbeamten; er erläßt für diese Beainten die erforderlichen Instruktionen; er ertheilt ihnen Urlaub und übt über sie die Disziplin – vorläufig und bis zur Regelung der Disziplinarverhältnisse im Wege der Reichsgeseßgebung – nach Maßgabe der in Preußen geltenden Vorschriften.

9. 12. (Vertretung des Vorsißenden.) Den Vorsißenden vertritt im Falle der Abwesenheit oder Verbinderung das dem Dienstalter nach, und bei gleichem Dienstalter das der Geburt nach älteste Mitglied; das Dienstalter bestimmt sich in allen Fällen nach dem Tage der Ernennung zum Mitgliede des Bundesamtes.

§. 13. (Geschäftsjahr, Geschäftsbericht.) Das Geschäftsjahr des Bundesamtes beginnt mit dem 1. Dezember und endigt mit dem 30. November.

Am Schlusse des Geschäftsjahres hat das Bundesamt dem Reichskanzler eine Uebersicht der erledigten Geschäfte berichtlich einzureichen. Berlin, den 6. Januar 1873.

Der Reichskanzler.

In Vertretung:
Delbrüd.

Nr. 512 bis 514. Ernennung von Räthen des obersten Gerichtshofes für Handelsjachen. Er:

theilungen des Erequatur. (BGB. S. 374.)

Nr. 515. Geset, betreffend die Kommanditgesellschaften auf Aktien und die Aktiengesell

schaften. Bom 11. Juni 1870. (BGB. S. 375. Ausgegeben den 25. Juni 1870.)") Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden König von Preußen 2. verordnen im Namen des Norddeutschen Bundes, nach erfolgter Zustimmung des Bundesrathes und des Reichstages, was folgt:

S. 1. Die Artikel 5. 173. bis 176. 178. 198. 199. 203. 206. bis 212. 214. 215. 217. 222. 225. 239. 240. 242. und 247. bis 249. des Allgemeinen

1) Das Geseß ist im Gebiete des Norddeutschen Bundes am 9. Juli 1870 in Wirk: jamkeit getreten. Dasselbe ist durch Art. 80 Nr. I 26 der Verfassung des Deutschen Bundes v. 31. Dezember 1870 (Nr. 597) zum Geseße des Deutschen Bundes und durch § 2 des Ges. v. 16. April 1871 (Nr. 628) zum Reichsgeseße erklärt. Es ist in Baden, Südhessen und Würt. temberg am 1. Januar 1871 (Vereinbarung mit Baden und Hessen über Gründung des Deutschen Bundes v. 15. November 1870. Nr. 598; Vertrag mit Württemberg über dessen Beitritt zur Verfassung des Deutschen Bundes vom 25. November 1870 Art. 2 Nr. 6 und Verhandlung von demselben Tage N. 1a. Nr. 599), in Bayern am 13. Mai 1871 (Vertrag über den Beitritt Bayerns zur Verfassung des Deutschen Bundes v. 23. Noveinber 1870 Nr. III § 8. Nr. 610; Gel. v. 22. April 1871 § 10. Nr. 632) in Kraft getreten. In Elsaß-Lothringen ist es am 1. Oktober 1872 gleichzeitig mit dem allgeineinen Deutschen Handelsgesebbuche dadurch in Kraft getreten, daß das lektere mit den durch das Geseß vorgeschriebenen Abänderungen zur Einführung gelangte (vgl. Anm. 1 zu Nr. 332 B: 1 S. 774).

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