Imágenes de páginas
PDF
EPUB

FÜR

NATURGESCHICHTE.

.

GEGRÜNDET VON A. F. A. WIEGMANN.

IN VERBINDUNG MIT

PROF. DR. GRISEBACH IN GÖTTINGEN, PROF. VON SIE-
BOLD IN FREIBURG, DR. TROSCHEL IN BERLIN, PROF.
A. WAGNER IN MÜNCHEN UND PROF. RUD, WAGNER

IN GÖTTINGEN

HERAUSGEGEBEN

VON

DA, W. P. ERICH SON,
PROFESSOR AN DER FRIEDRICH WILHELMS-UNIVERSITÄT ZU BERLIN.

DREIZEHNTER JAHRGANG.

Erster Band.

MIT SECHS KUPFERTAFELN.

BERLIN 1847.
IN DER NICOLAI'SCHEN BUCHHANDLUNG.

[ocr errors]

!

Inhalt des ersten Bandes.

Seito

.

Ueber die Nieren der Sepia oder die sogenannten Venenanhänge.
Von Dr. Emil Harless. (Hierzu Taf. I. 1. 11.)

1 Zur Lehre von den Furchungen. Von A. Kölliker

9 Ueber die männlichen Geschlechtstheile der Sepiola vulgaris. Von Dr. Rud. Leuckart. (Hierzu Taf. I. 111.)

23 Beschreibung zweier neuen Amphistomen - Arten aus dem Zebu

Ochsen. Von Dr. Creplin. (Hierzu Taf. II. Fig. 1–5). 30 Nachträge zu den Aufsätzen über Tiedemannia, Octopodoteuthis

und Alciopa. Von A. Krohn. (Hierzu Taf. II. Fig. A-E) 36
Die Familie der Ecpleopoda. Von J. J. von Tschudi
Beschreibung zweier neuen Conchyliengeschlechter, Dibaphus

und Amphichaena, nebst einigen Bemerkungen über Cyamium,
Ervilia und Entodesma. Von Dr. R. A. Philippi. (Hierzu
Taf. III.).

61 Conspectus Insectorum Coleopterorum, quae in Republica Peruana observata sunt, auctore G. F. Erichson

67 Ornithologische Notizen. Von J. Cabanis. I. (Hierzu Taf. 4. u. 5) 202 Ueber die Brauchbarkeit der Mundlappen und Kiemen zur Fami. lienunterscheidung und über die Familie der Najaden. Von Dr. F. H. Troschel. (Hierzu Taf. 6)

. 257 Zur systematischen Kenntniss der Insectenlarven. Vom Hera u s

geber. (Fortsetzung.)
Nachträge von Creplin zu Gurlt's Verzeichniss der Thiere, in

welchen Endozoen gefunden worden sind (Zweiter Nachtrag.) 289 Conspectus Crustaceorum in orbis terrarum circum-navigatione,

C. Wilkes e classe Reipublicae Foederatae duce, collectorum auctore J. D. Dana

. 301 Ornithologische Notizen. Von J. Cabanis. II.

276

. 308

283561

[ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors]
[ocr errors]

Ueber die Nieren der Sepia oder die sogenannten

Venenanhänge.

Von

Dr. Emil Harless.

(Hierzu Taf. I. 1. 11.).

Bekanntlich bildet die Vena cava bei Sepia officinalis wie überhaupt bei den Cephalopoden unmittelbar vor ihrer Einmündung ins Herz ein rechts und ein links gelagertes Conglomerat von Gefässen, welches in Falten des Bauchfells eingeschlossen liegt. In diese nach unten geschlossenen Falten kommt man durch zwei Kanäle, die sich rechts und links vom Ausführungsgang des Tintenbeutels in Form zweier kurzer Röhren nach aussen gegen den Trichter hin öffnen. Die Struktur dieser Röhren ist ganz dieselbe wie die des zarten Häutchens überhaupt, welches alle Eingeweide dieser Thiere als Bauchfell überzieht. Es besteht aus zarten gekräuselten Bindegewebfasern, denen nicht sehr viele Kernfasern beigemischt sind, und aus einem Cylinderepithelium. Flimmerhaare oder Flimmerbewegung konnte auch an ganz frischen Exemplaren nicht beobachtet werden. Schneidet man

von oben nach unten diesen Sack auf; so findet man häufig schon am Eingang, also in den Röhren kleine zinnoberrothe Körnchen, deren Menge nach abwärts gewöhnlich sehr zunimmt; die Quantität derselben ist aber bei verschiedenen Thieren gleicher Grösse sehr verschieden; oft findet man nur sehr wenige, oft ist besonders der Grund des Sackes ganz damit angefüllt. Unter dem Mikroskop erscheinen diese Körnchen in zwei ganz verschiedenen Formen: näinlich als vollkommene Kugeln und als Krystalle mit rhombischer Grundform oder als Prismen mit abgestumpften Kanten. Die runden Kugeln findet Archiv f, Naturgesch. XIJI. Jahrg. 1. Bd

1

« AnteriorContinuar »