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Th. selten vorkommender Flächen darstellen. Im Folgenden habe
ich versucht sowohl sie als auch ein Paar andere interessante
Krystallformen uralischer Mineralien zu beschreiben.
Achmatit, Hermann (Epidot, Auctorum) von Achmatowsk.

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Die Krystalle zeichnen sich im Allgemeinen durch ihre tafelförmige Gestalt, (in Folge der Ausdehnung der Querfläche M) und durch das Vorherrschen der Flächen e des 2fach stumpferen 2- und 1gliedrigen Oktaëders aus. Ausser diesen Flächen erscheinen an ihnen mehr untergeordnet die Oktaëderflächen z

und n, die hintere 2fach stumpfere Oktaëderfläche u, die gerade
Endfläche 1, die vorderen Schiefendflächen s und r, die hintere
T und das vordere schiefe Prisma q. Die Krystalle haben meist eine
Länge von 2—4 Linien bei einer Breite von etwa 11/2—2 Li-
nien, doch erreichen einzelne unter ihnen auch bedeutend grös-
sere Dimensionen, 192—2 Zoll in der Länge und 1—14/2 Zoll
in der Breite; diese grossen Krystalle sind auch durch Mattheit
und geringe Mannigfaltigkeit der Flächen, von denen fast nur
M, I, T, und e vorkommen, unterschieden (fig. 4).
Bezeichnung der Flächen nach Werthe der Winkel mit dem
Mohs u G. Rose (s. Hartmanns Reflections-Goniometer gemes-

Mineralogie 1843, II, 47)
z=(a': b:c) I=(a: a b:c) n :r = 1250 151
n=(a:b:c) T=(a': ab:c) e:r = 1440 10'
u=(a': 2b:c) s =(a:ab:2 c) Z: T 1250
e=(a : 2b:c) M=(a:ab:ac) u ; T = 1440 20'
q=(a a: b:c) 1=(aa:ab:c) M:1 = 1160 12'

T:r = 1280 26'
T: M = 1150 20

sen.

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Die losen, ausgezeichnet dichromatischen Krystalle dieses Minerals, deren Mittheilung ich der Güte des Hrn. Professor's Stschurowsky verdanke, sind fast sämmtlich Zwillinge (von 1" Länge und 192—2'" Dicke), von denen die deutlichsten von der Querfläche M, den vorderen und hinteren Schiefendflächen r und T, der Längsfläche P a a: b: a c), der vorderen Oktaederfläche n, der hinteren 2fach stumpferen u und der 2fach stumpferen rhombischen Säule h (a: 2b: a c) begränzt werden. Die Kanten zwischen Tundr sind häufig durch die gerade Endfläche 1 stark abgestumpft, wodurch die Säulen annähernd dreiseitig erscheinen. Die Messungen ergaben für die Werthe der Winkel von M: M' = 129° 10', von h: M 140°30', von n: T=118°15', von u: T=144°22', mithin ist die, schon vom Herrn Obrist Lieutenant von Osersky ausgesprochene Identität des Puschkinit's mit dem Epidot (Verhandl. der kaiserlich-russischen mineral. Gesells. zu St. Petersburg 1842, pag. 66) auch in krystallographischer Beziehung vollkommen festgestellt.

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Der Heteromerit ist mit dem Vesuvian in seiner Krystallform durchaus isomorph, jedoch erhalten die Krystalle durch die gänzliche Abwesenheit der geraden Endfläche und durch das Herrschendwerden des Dioktäeders s, das mit dem Hauptoktaeder c im Gleichgewicht auftritt, ein fremdartiges Ansehen; ausser diesen Flächen sind nur noch die der Isten und 2ten quadratischen Säule und, ganz untergeordnet, die des 3fach schärferen Oktaederst beobachtet worden. Die Krystalle haben eine Länge von etwa 3 Linien auf 1'' Durchmesser. Bezeichnung der Flächen.

Werthe der Winkel.

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Diese Krystalle, welche mir auch durch die Liberalität des Hrn. Profess. Stschurowsky zugekommen, sind durch den fast gänzlichen Mangel der Säulenflächen, welche nur als ganz schmale Abstumpfungen der Seitenkanten der Oktaëder erscheinen, und durch starke Entwickelung der Oktaederflächen c und o und der geraden Endfläche P ausgezeichnet. Ganz untergeordnet treten noch die beiden Dioktaëder a und s hinzu, so wie die Flächen des 3fach schärferen Oktaeders t. Diese Krystalle, welche immer mit einer der Säulenflächen aufgewachsen und zu Drusen gruppirt sind, möchten vielleicht dieselben sein, deren G. Rose (in seiner Reise nach dem Ural etc. II, 128), jedoch ohne detaillirtere Beschreibung, erwähnt und die schon mehrmals vom Ural unter dem Namen

grüner Sphen“ versandt worden. Gewöhnlich messen die Krystalle 19/2 – 2 Linien in der längsten Dimension, jedoch erreichen manche bis zu 1/2 Zoll Länge. Die Flächen M, d, c und o sind glänzend und leicht mit dem Reflections-Goniometer

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