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Echinaster crassus Müll. Trosch. „Mers de l'Inde Dujardin und Hupé.

Solaster gracilis Grube Breslauer Zeitung 7. Febr. 1865. Achtarmig. Hongkong.

Chaetaster cylindratus Möbius 1. c. „Ostindien.“

Linckia pusilla Müll. Trosch. Wiegm. Arch. 1844 Philippinen.

Linckia suturalis Müll. Trosch. blau, wie miliaris, aber mit breiteren Armen, vielleicht nur Abart desselben, wenigstens das so bestimmte Exemplar des Leidner Museums von Atapupu.

Linckia cylindrica Lam. sp., Müll. Tr. Molukken, Amsterdamer Museum (A). Vielleicht obige L. pustulata ?

Linckia (Scytaster) Pistorius Müll. Tr. = Fromia milleporella Gray. Molukken, Amsterdamer Sammlung (A).

Linckia (Scytaster) semiregularis Müll. Tr. Jara. Reinwardt im Leidner Museum. (Habe ich in Japan gefunden. Sollte Reinwardt ihn auch von dort durch die aus Japan nach Batavia zurückkehrenden holländischen Schiffe erhalten haben?)

Linckia (Scytaster) Kuhlii Müll. Tr. Java, Kuhl und Hasselt, Leidner Museum.

Culcita Novae Guineae Müll. Tr. Neuguinea, Sal. Müller im Leidner Museum.

Asterina Cepheus Val. Batavia, Reynaud im Pariser Museum. Müll. Tr. p. 42.

Asterina trochiscus Retz. „Indisches Meer.“
Oreaster superbus Möbius 1. c. Sumatra.

Oreaster reticulatus L. sp. wird von Einigen der Figur bei Rumph wegen als indisch, speziell in Amboina vorkommend betrachtet, aber mit Unrecht, denn jene Figur ist erst in Holland dem Manuskript von Rumph beigegeben worden, wie der Text ergiebt; die Art ist westindisch.

Oreaster aculeatus Gray sp., Müll. Tr. Die mit diesem Namen bezeichneten Exemplare aus den „Molukken“ im Amsterdamer Museum dürften wohl zu muricatus gehören; Gray selbst giebt seine Art aus Westindien an.

Goniaster a) Astrogonium Müll.

Goniaster semilunatus Linck = cuspidatus Gray, Celebes von Schönlein im Berliner Museum.

Goniaster inaequalis Gray sp. Proceed. zool. soc. 1847. p. 79 „Neu-Guinea ? oder Amboina? Sir Belcher.“

b) Goniodiscus. Goniaster Sebae Müll. Trosch. aus den Molukken von Macklot und Sal. Müller und aus Neu - Guinea im Leidner Museum; Molukken, Amsterdamer Sammlung. Amboina nach Bleeker.

Goniaster Pleyadella Lam. sp. Molukken, Amsterdamer Sammlung. Im Pariser Museum Exemplare von Perons Reise ohne näheren Fundort, muthmasslich von Timor.

Goniaster cuspidatus Lam. sp., Müll. Tr. = scaber Möbius l. c. „Ostindien.“ Ebenfalls von Perons Reise in der Pariser Sammlung

c) Randasia Gray. Goniaster Luzonicus Gray Ann. mag. n. h. VI. 1841. Philippinen.

Goniaster gracilis Gray Ann. mag. n. h. VI. 1841. Ternate (Molukken).

d) Hosia Gray. Goniaster spinulosus Gray Proceed. zool. soc. 1847. p. 78 Philippinen.

e) Longimani. , Goniaster longimanus (Astrogonium) Möbius 1. c. 1860. Taf. I. Fig. 5, 6. = Astrog. Souleyeti Dujardin et Hupé hist. nat. des Echinodermes 1862. pl. 7. fig. 6. Strasse von Malakka, Souleyet.

f) Stellaster Gray. Goniaster Belcheri Gray „Amboina) oder Neu-Guinea“.

vgl. die chinesiGoniaster gracilis Möbius (=eque-schen Seesterne. stris Retz) Sumatra, Möbius.

Archaster angulatus Müll. Tr. S. 66. Unter diesem Namen vereinigen die Verfasser ein javanisches und ein ostafrikanisches Exemplar des Berliner Museums; das ostafrikanische, worauf hauptsächlich die Beschreibung gegründet scheint, ist eine gut unterschiedene Art, muss aber den älteren Artnamen Mauritianus Gray erhalten. Das javanische scheint mir kaum sich von typicus zu unterscheiden.

Astropecten scoparius Müll. Tr. Indischer Ocean, Schönlein im Berliner Museum. Ist sicher in Japan zu Hause. Astropecten Chinensis) Grube Breslauer Zeitung,

umbrinus / 10. Januar 1865. Hongkong.

II. Ophiuren.

Da mir die Ophiuren - Literatur gegenwärtig nicht vollständig zur Hand ist, begnüge ich mich, nur einige der bis jetzt bestimmten Arten der Fundorte wegen anzuführen und denselben einige Bemerkungen über Trichaster anzuknüpfen.

Ophiolepis annulosa Blainv. sp. Müll. Tr. Amboina, v. Rosenberg.

Ophiocoma erinaceus Müll. Tr. Amboina (A).

Ophiocoma scolopendrina Lam. sp., Müll. Tr. die häufigste Art auf den Korallenbänken, ich fand sie bei Benkulen (westliches Sumatra), Palab u an (südl. Java) und Timor (A).

Ophiomastix annulosa Lam. sp., Müll. Tr. Timor und Amboina.

Ophiothrix longipeda Müll. Tr. Timor bei Kupang nicht selten, schön blass violett. So auffallend diese Art durch ihre Farbe und Länge der Strahlen ist, habe ich sie doch auf keiner anderen Insel bemerkt, als auf Timor, von wo sie schon seit lange bekannt ist.

Trichaster Ag. Arme nur nahe der Spitze mehrfach gegabelt. Nackthäutig mit zwei Reihen stachelförmiger Höcker. Scheibenrücken mit 10 Radialrippen, wie bei Astrophyton.

Trichaster flagellifer m. (vergleiche palmiferus Lam. sp. Encycl. meth. pl. 126 Müll. Trosch. ast. p. 120?)

Singapore und Bank a, je ein Exemplar von mir gefunden.

Die Betrachtung derselben ergiebt folgende Abweichungen von der angeführten Beschreibung:

Mundspalten kurz und weit, mit ganz kurzen stumpfen Papillen besetzt; die Zähne in drei Längsreihen, aus der Tiefe des Mundes zur Oberfläche heraufsteigend, die der mittleren Reihe dicht gedrängt, platter und kürzer, die der äusseren weniger zahlreich und fast cylindrisch, papillenförmig, weit länger als die Mundpapillen. Keine besonderen Mundschilder in den Interbrachialräumen zu erkennen. Die 10 Rippen der Rückenseite tragen jede nahe ihrem äusseren Ende einen kleinen Stachel. Die (etwas grösseren) Stacheln des Armrückens stehen meist alternirend, sehr selten entgegengesetzt, mit sehr zahlreichen Lücken, und hören schon eine bedeutende Strecke vor der Theilung gänzlich auf. Eine Granulation der Armseite ist nicht zu erkennen. Die Kämme an der Unterseite der Arme bestehen stets aus nur 2 Papillen, deren Basis auf einer queren Hautfalte steht, welche nach innen sich noch etwas weiter erstreckt, aber doch noch durch einen platten Zwischenraum von derjenigen der anderen Seite desselben Arms getrennt bleibt.

Die zwei vorliegenden Exemplare stimmen unter sich in all diesem überein; dass die genannten Charaktere eine spezifische Trennung von der bis jetzt allein beschriebenen Art rechtfertigen, ist mir wahrscheinlich, aber ohne Vergleichung mit Exemplaren nicht sicher. Die Abbildung der Encyclopädie gibt zu wenig Detail, von Stacheln auf dem Scheibenrücken ist aber keine Spur zu sehen. Nach Dujardin und Hupé echinod. p. 300 existirt noch eine zweite Art, T. annulatus Val. im Pariser Museum, ist aber nirgends beschrieben. Für palmiferus wird ziemlich vag „Indien“ als Fundort angegeben, ich weiss nicht nach welcher Autorität, da Lamarck das Vaterland gar nicht kennt.

Zu Bölsche Zusammenstellung der Echiniden aus

der Gruppe der Diademiden.

Nachtrag zu Bd. XXXI. S. 324. Untersuchungen an den in diesem Jahre von Herrn Alex. Agassiz in Cambridge Mass. dem hiesigen zoologischen Museum gesandten Original-Exemplaren von Garelia cincta haben bestätigt, dass die Gattung Garelia von Echinothrix sich nur durch die relative Grösse der schuppenförmigen Vorsprünge der Interambulacralstacheln unterscheidet und deshalb mit letzterer zu vereinigen ist. Ech, cincta steht durch die Beschaffenheit seiner Stacheln der Ech. Petersii sehr nahe, unterscheidet sich aber von ihr sogleich durch die 4 Reihen von fast gleich grossen Tuberkeln auf den Ambulacralfeldern. Ob die kleinere Afteröffnung bei Ech. cincta als ein constanter specifischer Unterschied anzusehen ist, lasse ich noch unentschieden. Bei einer Breite von 68 Mm. betrug bei Ech. cincta der Durchmesser der Afteröffnung 5,5 Mm. und bei derselben Breite des Exemplars bei Ech. Petersii 9 Mm. Ich kann mich daher der Meinung des Herrn Alex. Agassiz nicht anschliessen, wenn er in einem Briefe an Prof. Keferstein d. D. 26. Juni d. J. seine Garelia cincta mit meiner Echinothrix Petersii für identisch und die Echinothrix turcarum für den Jugendzustand der letzteren halten möchte.

Der einzige Unterschied, den ich zwischen Diadema setosa Rumph und D. antillarum Philippi nach einer genauen Vergleichung habe finden können, besteht darin, dass bei ersterer die Quirle an den Stacheln enger stehen, als bei letzterer. Bei D. setosa sind 10 Quirle nicht höher, als 7 bei D. antillarum.

Göttingen, 28. Juli 1865.

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