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$. 19. In Bezug auf die Refsel in Eisenbahn-Lokomotiven bleiben auch ferner noch die Bestimmungen des Bahnpolizei- Reglements für Eisenbahnen vom 3. Juni 187019) in Geltung. Berlin, den 29. Mai 1871.

Der Reichskanzler.
In Vertretung:

Delbrüd.

II. (Zu g. 29.)

a.

Nr. 342. Bekanntmadung, betreffend die Prüfung der Aerzte, Zahnärzte, Thierärzte und

Apotheker. Bom 25. September 1869. (BGB. S. 635. Ausgegeben am 30. Sep

tember 1869.)") Auf Grund der Bestimmung im $. 29. der Gewerbe-Ordnung für den Norddeutschen Bund vom 21. Juni d. I. (Bundesgeseßbl. S. 245.) hat der Bundesrath die nachstehenden Beschliffe gefaßt: 1) Zur Ertheilung der Approbationen für Aerzte, Zahnärzte oder Apotheker für das

ganze Bundesgebiet sind nur die Centralbehörden derjenigen Bundesstaaten befugt, welche eine oder mehrere Landes-Universitäten haben, mithin zur Zeit die zustäns

19) An die Stelle dieses Bahnpolizei-Reglements (Nr. 523) und des Nachtrags zu demselben v. 29. Dezember 1871 (Nr. 784) ist das Bahnpolizei-Reglement für die Eisenbahnen Deutichlands v. 4. Juni 1875 und an die Stelle des lepteren das jeßt geltende Bahnpolizei-Reglement für die Eisenbahnen Deutschlands v. 30. November 1885 (Nr. 1627) getreten. Vgl. jept & 9 des Bahn. polizei-Reglements für die Eisenbahnen Deutschlands v. 30. November 1885 (Nr. 1627) und § 10 der Bahnordnung für deutsche Eisenbahnen untergeordneter Bedeutung v. 12. Juli 1878 (abgedrudt zu Nr. 5233. BD 2 S. 197).

Die Bestiinmungen der Bekanntmachung v. 25. September 1869 find ergänzt durch: A. Nr. 387. Bekanntmachung des Kanzlers des Norddeutschen Bundes, betreffend

die bei der Universität Gießen bestehende Veterinäranstalt und die mit der polytechnischen Schule in Braunschweig verbune dene pharmazeutische Fachschule. Vom 9. Dezember 1869.

(BOB. S. 688.) Auf Grund der Bestimmung im §. 29. der Gewerbe-Ordnung für den Norddeutschen Bund vom 21. Juni d. J. (Bundesgesebbl. S. 245.) hat der Bundesrath beschlossen, seine durch die Bekanntmachung, betreffend die Prüfung der Aerzte, Zabnärzte, Thierärzte und Apotheker, vom 25. September d. I. (Bundesgesepbl. S. 635.) veröffentlichten Beschlüsse, wie folgt, zu ergånzen: 1) Zur Ertheilung von für das ganze Bundesgebiet gültigen Approbationen für Thiers

ärzte ist auch das zuständige Großherzoglich Hessische Ministerium befugt, und es wird der Besuch der bei der Üniversität Gießen bestehenden Veterinäranstalt dem Besuch einer Thierarzneischule im Sinne der Vorschriften für die Prüfung der Thierärzte gleich

geachtet. 2) Zur Ertheilung von für das ganze Bundesgebiet gültigen Approbationen für Upo:

theter ist auch das zuständige Herzoglich Braunschweigijche Ministerium befugt, und es wird der Besuch der pharmazeutischen Fadischule bei der Herzoglichen Polytechnischen Schule (Collegium Carolinum) in Braunschweig dem Besuch einer üniversität im Sinne der

Borschriften für die Prüfung der Apotheker gleich geachtet. B. Nr. 762. Belanntmachung des Reich skanzlers, betreffend die Approbationen

für Aerzte, Zahnärzte, Thierärzte und Apotheker aus Würt.

temberg und Baden. Vom 21. Dezember 1871. (RGB. S. 472.) Auf Grund der Bestimmung im §. 29. der Gewerbe. Ordnung vom 21. Juni 1869. (Pundesgesebbl. S. 245.) hat der Bundesrath beschlossen, seine durch die Bekanntmachung, betreffend die Prüfung der Verzte, Zahnärzte, Thierärzte und Apothefer, vom 25. September 1869. (Bundesgejeßbl. S. 635.) veröffentlichten Beschlüsse, wie folgt, zu ergänzen:

1) Die zuständigen Ministerien Württembergs und Badens find zur Ertheilung der Appro

bationen für Aerzte, Zahnärzte und Apotheker befugt; 2) a) die Ertheilung der Approbation an diejenigen Kandidaten der Medizin, welche vor

dem 1. Januar 1872. in Württemberg bereits eine theoretische Prüfung erstanden haben, darf bis zum 30. Juni 1872. noch auf Grund der nach Maßgabe der bis :

herigen württembergischen Vorschriften vorzunehmenden Prüfungen stattfinden; b) Laufe des ersten Halbjahrs 1872. darf noch eine Prüfung für Wundärzte 2. Ab.

theilung und Geburtshelfer behufs ihrer Zulassung zur Praxis in Württemberg nach

Maßgabe der dort bisher in Geltung gewesenen Vorschriften stattfinden. 3) Aerztliche und zahnärztliche Kandidaten aus Baden, welche vor dem 1. Oktober 1873.,

pharmazeutische Kandidaten aus Baden, welche vor dem 1. April 1873., und thierärztliche Kandidaten aus Baden, welche vor dem 1. April 1872. zur Prüfung sich melden, haben nur diejenigen Nachweise beizubringen, welche nach den badischen Vorschriften behuis Zulaffung zur ärztlichen oder zahnärztlichen, beziehungsweise pharmazeutischen und thierärzt

lichen Staatsprüfung erfordert wurden. 4) Zur thierärztlichen Prüfung sind auch solche Kandidaten zuzulassen, welche nachweisen,

daß sie während eines mindestens dreijährigen Besuches der Thierarzeneischulen in Stuttgart oder München jämmtliche Disziplinen des thierärztlichen Studiums absolvirt

haben. Belanntmachung des Reichskanzlers, betreffend die Prüfung württembergilder Wundärzte 2. Abtheilung im Fach der Geburtshülfe. Dom 9. März 1873.

(Centralbl. S. 74.) Auf Grund der Bestimmung im §. 29 der Gewerbeordnung vom 21. Juni 1869 (Bundesgesebbl. Š. 245) hat der Bundesrath beschlossen, seine durch die Bekanntmachung vom 25. September 1869 (Bundes:Gejeßbl. S. 635) und vom 21. Dezember 1871 (Reichs-Gejeßbl. S. 472) veröffentlichten Beichlüsse, wie folgt, zu ergänzen:

Im Laufe des Jahres 1873 darf noch eine Prüfung württembergischer Wundärzte 2. Abtheilung im Fache der Geburtshülfe behufs ihrer Zulassung zur Praris in Württem.

berg nach Maßgabe der dort bisher in Geltung gewesenen Vorschriften stattfinden. C. Nr. 826. Bekanntmachung des Reichskanzlers, betreffend die Approbationen

für Thierärzte und die Prüfung der Kandidaten der Thierheil, kunde und der Pharmazie aus Württemberg, sowie den Besuch der polytechnischen Schulen zu Stuttgart und Karlsruhe. Dom

17. Mai 1872. (RGB. S. 151.) Nuf Grund der Bestimmung im §. 29 der Gewerbeordnung vom 21. Juni 1869 (Bundesgeseßbl. S. 245) hat der Bundesrath beschlossen, die durch die Bekanntmachung, betreffend die Approbationen für Aerzte, Zahnärzte, Thierärzte und Apotheker aus Württemberg und Baden, vom 21. Dezember 1871 (Reichsgesebbl. S. 472) veröffentlichten Beschlüsse, wie folgt, zu ergänzen: 1) das zuständige Ministerium Württembergs ist zur Ertheilung der Approbation für Thier.

ärzte ermächtigt; 2) Kandidaten der Thierheilkunde aus Württemberg, welche vor dem 1. Juli 1873, ferner

Kandidaten der Pharmazie aus Württemberg, welche vor dem 1. April 1873 zur Prüfung sich melden, haben nur diejenigen Nachweise beizubringen, welche nach den württem bergischen Vorschriften behufe Zulassung zur thierärztlichen beziehungsweise pharmazeu.

tischen Staatsprüfung erfordert wurden; 3) der Besuch der polytechnischen Schule zu Stuttgart oder derjenigen zu Karlsruhe ist dem

Besuch einer Universität im Sinne der Vorschriften für die Prüfung der Apotheker gleich, zuachten und es kann die Prüfung nach Maßgabe dieser Vorschriften auch vor pharma. zeutischen Eraminations-Kommissionen bei den genannten polytechnischen Schulen abgelegt

werden. D. Nr. 851. Bekanntmachung des Reichskanzlers, betreffend die Prüfung der

Aerzte, Zahnärzte, Thierärzte und Apotheker. vom 28. Juni

1872. (RGB. S. 243.) Auf Grund der Bestimmung im §. 29 der Gewerbe-Ordnung vom 21. Juni 1869 (Bundes. geseßblatt S. 245) hat der Bundesrath beschlossen, die Bekanntmadıung vom 25. September 1869, betreffend die Prüfung der Aerzte, Zahnärzte, Thierärzte und Apotheker (Bundesgeseßblatt S. 635), wie folgt, zu ergänzen, beziehungsweise abzuändern:

digen Ministerien des Königreichs Preußen, des Königreichs Sachsen, des Großherzogthums Hessen, des Großherzogthums Medlenburg-Schwerin und in Gemeinschaft die Ministerien des Großherzogthums Sachsen-Weimar und der Sächsischen Hers zogthümer ').

Diese Approbationen werden nach den unter A., B. und C.) beigefügten Formularen ausgestellt. 2) Zur Ertheilung der Approbationen für Thierärzte für das ganze Bundesgebiet

sind nur die Centralbehörden derjenigen Bundesstaaten befugt, welche eine oder mehrere Thierarzneischulen haben, mithin zur Zeit die zuständigen Ministerien des Königreichs Preußen und des Königreichs Sachsen').

1) Zur Ertheilung der Approbationen für Aerzte, Zahnärzte, Thierärzte und Apotheker ist

auch das zuständige Ministerium des Königreichs Bayern befugt. 2) Der im $. 3 Ziffer 1 unter II. „Vorschriften über die Prüfung der Zahnärzte“ vorge.

schriebenen Schulbildung ist die Reife für die dritte Gymnasialklasse eines bayerischen Gymnasiums oder für den Dritten Kurs eines bayerischen Realgymnasiums, und der im §. 3 unter III. „Vorschriften über die Prüfung der Thierärzte“ vorgeschriebenen Schulbildung, die Reife für die erste Gymnasialklasse eines bayerischen Gymnasiums oder den

ersten Kurs eines bayerischen Realgymnasiums gleich zu achten. 3) In den vier der Bekanntınachung vom 25. September 1869 unter A., B., C. und D.

beigefügten Formularen zu Approbationsscheinen ist zu seßen: statt „für das Gebiet des
Norddeutschen Bundes":

für das Gebiet des Deutschen Reichs,
und statt „S. 29 der Gewerbe-Ordnung für den Norddeutschen Bund“:

§. 29 der Gewerbe-Ordnung vom 21. Juni 1869. E. Nr. 872. Bekanntmachung des Reichskanzlers, betreffend die Approbationen

für Aerzte, Zahnärzte, Thierärzte und Apotheker. Vom 19. Juli

1872. (RGB. S. 351; Gesebbl. für Eljas-Lothringen S. 561.) Nadidem durch Geseß vom 15. Juli 1872 (Gesetbl. für Eljas-Lothringen S. 534) der $. 29 der Gewerbe-Ordnung vom 21. Juni 1869 in Eljaß-Lothringen vom 1. Oktober 1872 ab eingeführt worden ist, hat der Bundesrath beschlossen, seine Befanntmachungen vom 25. September 1869, betreffend die Prüfung der Aerzte, Zahnärzte, Thierärzte und Apotheker (Bundesgeseßbl. 1869 S. 635 – 658); vom 9. Dezember 1869, betreffend die Entbindung von den im §. 29 der Gewerbeordnung für den Norddeutschen Bund vorgeschriebenen ärztlichen Prüfungen (Bundesa gejeßbl. 1869 S. 687); vom 9. Dezember 1869, betreffend die bei der Universität Gießen bestehende Veterinäranstalt und die init der polytechnischen Schule in Braunschweig verbundene pharmazeutische Fachscule (Bundesgesepbl. 1869 S. 688); vom 21. Dezember 1871, betreffend die Approbationen für Aerzte, Zahnärzte, Thierärzte und Apotheker aus Württemberg und Baden (Reichs. geseßbl. 1871 S. 472–473); vom 17. Mai 1872, betreffend die Approbationen für Thierärzte und die Prüfung der Kandidaten der Thierheilkunde und der Pharmazie aus Württemberg, sowie den Besuch der polytechnischen Schulen zu Stuttgart und Karlsruhe (Reichsgejeßbl. 1872 S. 151) und vom 28. Juni 1872, betreffend die Prüfung der Aerzte, Zahnärzte, Thierärzte und Apotheker (Reichsgejekbl. 1872 S. 243), wie folgt, zu ergänzen:

1) Der Oberpräsident von Eljag-Lothringen ist zur Ertheilung der Approbationen für Aerzte,

Zahnärzte und Apotheker befugt. 2) Was in den Bekanntmachungen bezüglich norddeutscher Universitäten angeordnet ist, gilt

auch für die Universität Straßburg. 3) Aerztliche und zahnärztliche Kandidaten aus Elaß-Lothringen, welche vor dem 1. Januar

1876, thierärztliche Kandidaten aus Elsaß-Lothringen, welche vor dein 2. Juli 1875, und pharmazeutische Kandidaten aus Eljah Lothringen, welche vor dem 1. Dezember 1874 zur Prüfung jich melden, haben nur diejenigen Nachweije beizubringen, welche nach den bisher dort geltenden Vorschriften behuts Zulassung zur ärztlichen, zahnärztlichen, thierärztlichen oder pharmazeutischen Staatsprüfung erfordert werden.

Die Bestimmungen der Bekanntm. v. 25. September 1869 und die vorstehend abgedructen Ergänzungsvorschriften haben nur noch Bedeutung für die Zahnärzte, in Bezug auf die Aerzte, Thierärzte und Apothefer sind sie durch die betreffenden Bestimmungen der Bekanntm. v. 2. Juni 1883 (S. 580), v. 27. März 1878 (S. 590) und v. 5. März 1875 (S. 596) erseßt. Gefeßgebung des Deutschen Reidce. V.

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Diese Approbationen werden nach dem unter D. beigefügten Formular?) aus: gestellt. 3) Üeber den Nachweis der Befähigung der unter 1. und 2. genannten Medizinal

personen gelten nachstehende Vorschriften3):

1. Vorschriften über die Prüfung der Aerzte. 4)

II. Vorschriften über die Prüfung der Bahnärzte. $. 1. Die Approbation darf nur denjenigen Kandidaten ertheilt werden, welche die nachstehend beschriebene zahnärztliche Prüfung in allen ihren Abschnitten bestanden haben. Eine Ausnahme findet nur statt für den im §. 6. vorgesehenen Fall.

S. 2. Die zahnärztliche Prüfung ist vor den für die Prüfungen der Aerzte bestehen: den Kommissionen abzulegen, denen für die zahnärztlichen Prüfungen ein praktischer Zahnarzt beizuordnen ist.

§. 3. Die Zulassung zur Prüfung ist bedingt: 1) durch die Reife für die Prima eines Norddeutschen Gymnasiums oder einer Nord

deutschen Realschule erster Ordnung. Dieselbe ist nachzuweisen entweder durch das Schulzeugniß oder durch das Zeugniß einer besonderen Prüfungs-Kommission bei

einer der genannten Unterrichts-Anstaltens), 2) durch zweijähriges Universitätsstudium, 3) durch den Nachweis praktischer Uebung in den technischen zahnärztlichen Arbeiten. S. 4. Die Prüfung zerfällt in vier Abschnitte.

Im ersten Abschnitt hat der Kandidat einen ihm vorgeführten Krankheitsfall, betreffend eine Affektion der Zähne oder des Zahnfleisches, des harten Gaumens u. 1. W. zu diagnostiziren, und demnächst ohne Beihülfe unter Klausur eine schriftliche Arbeit über die Natur, Aetiologie und Behandlung des Falles anzufertigen.

Im zweiten übschnitt hat der Kandidat unter spezieder Aufsicht eines Mitgliedes der Prüfungs - Kommission zehn aus mindestens vierzig durch das Loos zu bestimmende Fragen aus dem Gebiete der Anatomie, Physiologie, allgeineinen Pathologie und Therapie, Heilmittellehre mit Einschluß der Torifologie und der speziellen chirurgischen und dentisti: schen Pathologie und Therapie schriftlich und ohne Benußung von Hülfsmitteln zu beantworten.

Im dritten Abschnitt hat der Kandidat seine praktischen Kenntnisse in Anfertigung einzelner künstlichen Zähne und ganzer Zahnreihen, sowie im ganzen technischen Theil der Zahnarzneikunde und in der Anwendung der verschiedenen Zahninstrumente an einer l'eiche oder an einem sfelettirten Kopfe nachzuweisen.

Im vierten Abschnitt ist derselbe von wenigstens drei Eraminatoren über die Anatomie, Physiologie, Pathologie und Diätetik der Zähne, über die Krankheiten derselben und des Zahnfleisches, über die Bereitung und Wirkung der Zahnarzneien, und über die Indikationen zur Anwendung der verschiedenen Zahnoperationen mündlich zu prüfen.

2) Die Formulare A, C und D sind durch die den Bekanntm. v. 2. Juni 1883, v. 27. März 1878 und v. 5. März 1875 beigefügten Formulare (S. 587, 596, 601) erjeßt.

3) Diese Vorschriften sind nur noch bezüglich der Prüfung der Zahnärzte maßgebend. Die Vorschriften I über die Prüfung der Aerzte, unter III über die Prüfung der Thierärzte und unter IV über die Prüfung der Apotheker sind durch neuere Vorschriften erjebt (vgl. den Schluß der Anm. 1 S. 577).

4) An die Stelle der durd die Befanntm. v. 25. September 1869 veröffentlichten Vor. schriften über die Prüfung der Aerzte sind seit dem 1. November bezm. 1. Oktober 1883 die durch die beiden Bekanntm. v. 2. Juni 1883 (im Sentralbl. S. 191 ff. 198 ff.) veröffentlichten Bestims mungen getreten (vgl. SS 28 u. 30 der ersten Bekanntm. v. 2. Juni 1883 S. 586 f. und $g 11 u. 12 der zweiten Bekanntm. v. 2. Juni 1883 (S. 589).

5) Vgl. Nr. 2 der Bekanntm. v. 28. Juni 1872 (Anm. 1 litt. D S. 577).

§. 5. Hinsichtlich der Meldung zur Prüfung, der Zulassung zu den einzelnen Prüfungsabschnitten oder zu Wiederholungen derselben, der Prüfungsprotokolle, der Feststellung der Censuren und der Veröffentlichung der Namen der Upprobirten finden die Vorschriften für die Prüfung der Aerzte analoge Anwendung.

$. 6. Approbirte Aerzte, welche die Approbation als Zahnärzte zu erlangen wünschen, sind der im $. 3. erwähnten Nachweise überhoben, und brauchen nur den ersten, dritten und vierten Prüfungsabschnitt zu absolviren.

$. 7. Die Gebühren betragen 5 Rthlr. für jeden Prüfungsabschnitt.

III. Vorschriften über die Prüfung der Thierärzte.)

IV. Vorsdriften über die Prüfung der Apotheker.")

4) Diejenigen ärztlichen oder zahnärztlichen Kandidaten, welche vor dem 1. Oktober

1871. und diejenigen pharmazeutischen Kandidaten, welche vor dem 1. April 1871. zur Prüfung sich melden, haben nur diejenigen Nachweise beizubringen, welche nach den Gefeßen ihrer Heimath Behufs Zulassung zur ärztlichen oder zahnärztlichen,

beziehungsweise pharmazeutischen Staatsprüfung erfordert wurden. Berlin, den 25. September 1869.

Der Kanzler des Norddeutschen Bundes.

In Vertretung :

Delbrüd.

B.

Bahnärztlicher Approbatious(dein.

Nachdem Herr

aus
die zahnärztliche Prüfung vor der

Eraminations -Kommission zu
bestanden lat, wird ihm hierdurch
die Approbation all 3 ahnarzt

für das Gebiet des Deutschen Reichs 8)
in Geinäßheit von §. 29. der Gewerbe-Ordnung vom 21. Juni 18698) ertheilt.

6) An die Stelle der durch die Bekinntm. v. 25. September 1869 unter III veröffentlichten Vorschriften über die Prüfung der Thierärzte sind seit dem 1. Oktober 1879 die durch die Be. kanntm. v. 27. März 1878 (Nr. 1226) angezeigten und durch die Bekanntm. von demselben Tage (in Centralbl. S. 160 ff.) veröffentlichten Bestimmungen getreten (vgl. SS 27 und 29 der Bekannt. v. 27. März 1878 S. 595).

?) An die Stelle der durch Bekanntm. v. 25. September 1869 unter IV veröffentlichten Vorschriften über die Prüfung der Apotheker, deren § 3 Alinea 2 durch die Bekanntm. v. 18. Juli 1873 (Centralbl. S. 254; angezeigt durch die Bekanntm. v. 15. Juli 1873. ROB. Nr. 960) Aenderungen erlitten hatte, sind seit dem 1. Oktober 1875 die durch die Befanntm. v. 5. März 1875 (Nr. 1066) angezeigten und durch die Bekanntm. von demselben Tage (im Centralbl. S. 167 ff.) veröffentlichten Bestimmungen getreten (vgl. $$ 21 und 23 der Bekanntmn. v. 5. März 1875 S. 600). Jin Anschluß an die Bekanntm. v. 5. März 1875 § 4 Nr. 2 ist demnächst die Bekanntm. v. 13. November 1875, betr. die Prüfung der Apothekergehülfen, erlassen (vgl. S. 601), welche am 1. Januar 1876 in Kraft getreten ist (vgl. § 13 der Bekanntm. v. 13. November 1875 S. 604). Die Aenderungen und Zujäße, welche beide Bekanntmachungen später erhalten haben, find in den Anmerkungen dazu mitgetheilt. 8) Vgl. Nr. 3 der Bekanntm. v. 28. Juni 1872 (Anm. 1 litt. D S. 577).

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