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Es wäre wohl Pflicht, Unternehmen, wie das vorliegende, auf alle erdenkliche Weise zu unterstützen; grössere Bibliotheken, welche Prachtwerke anderer Art mit bedeutendem Aufwande anschaffen, sollten auch in diesem Falle der Wissenschaft und der Kunst ihren Tribut nicht versagen. Die von dem Verleger gestellten Preise sind wahrlich sehr bescheiden, und die Auflagen sind nicht so gross, dass man auf vortheilhafte Zweitehandkäufe speculieren dürfte. Schön aber wäre es eben nicht, wenn Herausgeber und Verleger schliesslich Muth und Lust verlören, weil sie im eigenen Vaterlande nicht die verdiente Anerkennung finden. Diesmal nun gilt es einer Sprache, welche in zweifacher Hinsicht als classisch gelten muss: als einstige Trägerin einer blühenden Cultur und als eine der wichtigsten Vertreterinnen des wunderbaren polysynthetischen Baues. Die Sprachforscher wissen, welche Belehrungen Humboldt und Steinthal dem Nahuatl verdankten.

GEORG VON DER GABELENTZ.

Literarisches Centralblatt. 1880. No. 50. Die zahlreichen von Herrn J. Platzmann herausgegebenen Neudrucke amerikanischer Grammatiken und Wörterbücher sind von geradezu epochemachender Bedeutung für die Amerikanistik. Seine FacsimileAusgaben stehen sowohl in Hinsicht der peinlichen Genauigkeit als auch durch ihre glänzende Ausstattung einzig da, und es braucht kaum noch besonders hervorgehoben zu werden, dass sich das vorliegende ,,Vocabulario“ durch diese Vorzüge in gleicher Weise auszeichnet, wie seine Vorgänger. Der innere Werth des Werkes und die Bedeutung desselben für das Studium der mexikanischen Sprache darf als bekannt vorausgesetzt werden, und es sei daher nur noch bemerkt, dass Ref. trotz sorgfältiger Vergleichung mit dem Originale eine Abweichung von demselben nicht zu entdecken vermochte. Dass der Herr Herausgeber das Buch dem Andenken Catharina's der Grossen gewidmet hat, wird jeder Sprachforscher, dem die grossartige Anregung und Förderung, welche sowohl die Sprachenkunde im Allgemeinen, als auch insbesondere die Amerikanistik den Vocabularia comparativazu verdanken hat, erklärlich finden.

Dr. Wilhelm Grube. The literature of the aboriginal languages of America has of late been enriched with a series of important publications, among the most valuable of which must be counted the fac-simile republication of the „Aztec Dictionary of the friar Alonzo de Molina, second edition of 1571. The original of this work heretofore afforded the principal help for the study of the Aztec language in its most highly cultivated dialect, that of Anahuac. This quarto had become quite scarce and high-priced; much rarer still, and almost unattainable, is the first edition of 1565, which was published in the shape of a moderate octavo volume. Bernardino de Sahagun had translated portions of the Bible into Aztec in the sixteenth century, at a time when Aztec had undergone, but few of the foreign influences experienced since the conquest, and Biondelli published this text with the dictionary at Milan, 1858, 49. But this dictionary contains only the Biblical words, and, therefore, does not comprehend many of the national and enchoric terms so important for the ethnologist and linguist. The printed Aztec literature is the most extensive of all the literatures of aboriginal languages, though almost exclusively religious, and hence the Americanists will hear with interest of this new edition of both parts, Spanish - Aztec and Aztec - Spanish, together with all the title-vignettes, prefaces and additions, which contain a great deal of grammatical information. Should Mr. Julius Platzmann, to whom the republication is due, produce in the same manner some of the more notable Aztec texts and the catechism on the western dialect of the State of Jalisco, he would aid considerably the

FORD

ng: 21

ISTRAAT,

his share by the re-editing of old South American grammars and dictionaries; for all these books are just as exceedingly scarce as they are valuable, and the study of a language without any texts on which to base it, is, to say the least, a most unsatisfactory thing. According to an average calculation the Aztec - Spanish part alone must contain

erica, 50,000 words or items.

ALBERT S. Gatschet.

The American Antiquarian. 1881. January.
Arte de la lengua Aymara compuesto por el P. LUDOVICO

BERTONIO publicada de nuevo por Julio PLATZMANN. Edicion
facsimilaria. [399 S.] gr. 8. geb. M. 16.--, auf hollän-

dischem Papier M. 20.-
Vocabulario de la Lengua Aymara compuesto por el P.

LUDOVICO BERTONIO publicado de nuevo por Julio PLATZMANN.
Edicion facsimilaria. Parte primera. 8. [473 S.] 1879.

RICE 11
M. 20.-, auf holländischem Papier M. 30.- Parte segunda.
[399 S.] 1879. M 18.-, auf holländischem Papier M. 27.-

PAGE „Die Aymara-Sprache, eine Schwester des Quechua, ist nur in den

. 11 zwei ersten Decennien des 17. Jahrhunderts selbständig behandelt worden.

"... 11

21 Damals erschienen von Bertonio zwei Grammatiken, beide 1603, von

30 denen die ausführlichere 1608 und 1612 neu aufgelegt wurde, sowie ein grosses Wörterbuch in zwei Theilen 1612, und eine Arte von D. de Torres Rubio 1616. Sämmtliche Bücher sind natürlich der Mehrzahl der Ge

Il Works lehrten längst unerreichbar. Der vorliegende stattliche Band enthält das

should spanisch-aymara Wörterbuch; der aymara - spanische Theil und die ge

in large

ntaining waltige Arte werden voraussichtlich noch in diesem Jahre die Presse verlassen. Das wären elf Bände der Werthvollsten Bücher, die wir in einem Zeitraume von kaum fünf Jahren einem einzigen Manne verdanken, Ohne ihn und die gewaltigen Opfer, die er der Wissenschaft gebracht, hätte unser Vaterland Jahre hindurch in der Geschichte der Americanistik mit einem schnöden Vacat figuriert. Das sollte man ihm nie vergessen,

ESCHER), und Regierungen und Vereine sollten das Möglichste thun, um den hochverdienten Mann in seinen Unternehmungen zu fördern.“

Literarisches Centralblatt. 1879. No. 35. ,,BERTONIO's Wörterbuch ist in der Originalausgabe so selten geworden, dass einzelne Exemplare mit 2000 Franken bezahlt wurden. Es

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Ounces hat dieser hohe Preis seinen Grund nicht allein im innern Werthe des •Werkes, welches eine der wichtigsten Quellen zur Kenntniss der AymaraSprache bildet, es trägt dazu auch wesentlich die Thatsache bei, dass es, wenn auch nicht das erste, so doch eines der ersten Bücher ist, welche in Perú gedruckt wurden. In dem kleinen, an der Laguna de Titicaca gelegenen Orte Julí (3392 m über dem Meere) hatten die Jesuiten wohl die erste Druckerpresse in Perú aufgestellt. Dort wurde das Wörterbuch im Jahre 1612 gedruckt. – Herr Platzmann giebt uns eine „Edicion facsimilaria", dem König der Belgier bei Gelegenheit des in Brüssel tagenden Amerikanisten-Congresses gewidmet, mit folgendem Begleitwort:

,,Indem ich dieses höchst wichtige und bisher fast gar nicht beachtete Buch wiederum veröffentliche, gebe ich Jedermann Gelegenheit, grosse Entdeckungen auf dem Gebiete der vergleichenden Sprachwissenschaften zu machen.

he 22nd Quod videbitis vidi.“

Professor

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Wir können dem nur zufügen, dass auch dem Geographen diese Wiederveröffentlichung hoch willkommen sein muss, da sie Gelegenheit giebt, die Bedeutung vieler Ortsnamen zu ergründen.

Die Ausstattung ist trefflich und verdient alles Lob.“ W. R. Verhandlungen der Gesellschaft für Erdkunde. Berlin. 1880. Nr. 6.

,,Bertonio's work, dating as far back as 1603 and 1612 is here reproduced in a fac-simile edition by Mr. Julius Platzmann, a scientist favorably known by his republication of ancient materials for the study of Brazilian languages and other works of kindred character. The Aimará dictionary consists of two parts: Spanish - Aimará and AimaráSpanish and contains over twelve thousand terms of the language."

The Nation. New-York. 1880. No. 770.

Anchieta, Joseph de, Arte de grammatica da lingua mais

usada na costa do Brasil, novamente dado à luz por JULIO PLATZMANN. (XII u. 82 S.] Lex.-8. 1874. broch. Me 8.

Arte de Grammatica da lingoa mais usada na costa do Brasil

feita pelo P. Joseph de Anchieta. Publicada por JULIO PLATZMANN. [II u. 58 Bl.] Edição facsimilaria stereotypa. 16.

1876. broch. M. 20.Grammatik der brasilianischen Sprache mit Zugrundelegung

des Anchieta, herausgegeben von Julius PLATZMANN, Ritter des kaiserl. brasilianischen Rosen - Ordens. (XIII u. 178 S.] Lex.-8. 1874. broch. M. 8.

„Anchieta's Grammatik, so viel bekannt die erste, welche von dieser Sprache verfasst worden, ist nur in einer Originalausgabe erschienen, und war längst nur noch in fünf oder sechs Exemplaren vorhanden. Der Verfasser macht dem Lernenden die Arbeit nicht leicht; er reisst ihn gar rücksichtslos aus allen muttersprachlichen Vorurtheilen heraus, kargt selbst mit manchen harmlosen Bequemlichkeitsmitteln, zeigt aber in der Auffassung und Anordnung seines Stoffes, namentlich in der Behandlung der Lautlehre eine für seine Zeit bewundernswerthe Wissenschaftlichkeit. Herr Platzmann hatte bereits im Jahre 1874 eine billigere Ausgabe und eine recht bequeme deutsche Bearbeitung veröffentlicht.“

Literarisches Centralblatt. 1879. No. 35.

Montoya, Antonio Ruiz de, Arte, Bocabulario, Tesoro y

Catecismo de la lengua Guarani publicado nuevamente sin
alteracion alguna por Julio PLATZMANN, Caballero de la Orden
Imperial de la Rosa del Brasil, condecorado con la Medalla
de Oro „Litteris et Artibus“ de la Monarquia Austriaco-
Húngara. 4. Voll. 4. 1876. broch. M. 48.–, auf hollän-
dischem Velinpapier M. 100.-

Vol. 1: „Introductio“ (120 S.) „Arte" (100 S.].
Vol. II: „Bocabulario“ (500 S.).
Vol. III: ,,Tesoro“ [800 Š.).
Vol. IV: ,,Catecismo“ [350 S.].

„Hiervon umfassen die ersten CXX Seiten eine literargeschichtlich höchst werthvolle Introductio: I. Vitae grammaticorum qui usque ad

SORD

prica,

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ann, 1675 scripserunt de linguis Americae meridionalis, collectae ex libro P. Ribadeneirae etc. II. Leben des Verfassers aus Nic. de Techo, Hist. prov. Paraguariae. Von den Werken dieses gelehrten Jesuiten erschien der Tesoro (guarani - spanisch) 1639, die Arte y bocabulario (spanischguarani), sowie der Katechismus 1640. Sie sind noch immer die einzigen nennenswerthen Quellen für die Kunde des Guarani und waren schon längst kaum mehr erreichbar. Das Vocabular ist zwar in S. Maria la Mayor 1722, die Arte in vermehrter Auflage daselbst 1724 neu herausgegeben worden, den europäischen Bibliotheken dürfte jedoch davon nicht viel zu gute gekommen sein.“

Literarisches Centralblatt. 1879. No. 35. En resumen, el señor Platzmann se ha hecho acreedor á la gratitud pacional: 1o. por sus laudables esfuerzos verificados en favor del progreso de la linguistica en general y en particular la de Perú; 2°. por haver salvado del olvido y de la desaparicion completa las obras de nuestro compatriota, el Padre Ruiz de Montoya, natural de Lima, una de nuestras glorias nacionales en linguística; 3o. porque estimula con noble ejemplo

RICE 1/ á la juventud peruana á engolfarse en el ameno estudio de la filología; 40. en fin, por haber hecho la publicacion de estas obras á espensas de su propio peculio, rasgo sublime de abnegacion de un verdadero sábio,

PAOB que solo vive para bien de la humanidad, sin gravar a las naciones que

... 11 mas directamente estan llamadas á cosechar tan ópimos frutos.

. 11 JosÈ SEBASTIAN Barranca.

Revista Peruana. Tomo IV. Entrega 1a. p. 119. Figueira, P. Luiz, Grammatica da lingua do Brasil. Novamente

Il Works

”, should publicado por JULIO PLATZMANN, Laureado da sociedade

in large Americana de França. Facsimile da edição de 1687. (XVI u.

ntaining 168 S.] 16. 1878. broch. M. 5.--

„Dies mit Recht beliebte Büchlein war bisher in fünf Auflagen, die erste Lissabon 1621 (?), die letzte Bahia 1851, erschienen; es scheint

JISTRAAT, ihr schnell gelungen zu sein, den tieferen, aber schwerfälligeren Anchieta ausser Cars zu setzen. Mehr als dritthalbhundert Jahre lang hat sie

ESCHER), ihre Herrschaft behauptet, und erst jetzt ist Aussicht auf eine neue grammatische Behandlung der Sprache vorhanden." Literarisches Centralblatt. 1879. No. 35.

CYPRUS, „Nos lecteurs savent que M. Julius Platzmann s'est donné la

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vo ounces mission de réimprimer en fac-similé les ouvrages rarissimes de linguistique américaine, rédigés par les Espagnols. Nous avons déjà appelé leur attention sur sa charmante édition en quatre volumes in-8° des écrits d'Antonio Ruiz de Montoya, sur la langue Guarani. En 1876, il nous donnait une nouvelle édition de la Grammaire de la langue Brésilienne du P. Joseph de Anchieta (I Vol. in-12mo); aujourd'hui, c'est une autre grammaire rare et recherchée de la même langue, que le savant Mécènes de Leipzig met entre les mains des Américanistes et des bibliophiles.

bok-trade La nouvelle édition de l'Arte de Grammatica da lingua

influence. Brasilica, du père Luiz Figueira, a été dédiée à M. Léon de Rosny

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too much par M. Julius Platzmann qui a inscrit en tête une épigraphe en carac

olleagues tères chinois: Tsin tsin weï ta; tsun hien weïta „chérir ses parents

, culture, est une grandeur; honorer les savants est également une grandeur.“*)

who died Nous donnons cette traduction, parce que plus d'un Américaniste pourra

at home

the 22nd *) Der erste Theil dieses Mottos bezieht sich darauf, dass Herr Léon de Rosny

Professor dem Andenken seines Vaters Lucien de Rosny eine Medaille gestiftet hat.

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être étonné de voir des signes chinois sans traduction au début d'une Grammaire Brésilienne. Désormais, ils en comprendront le motif.

Toutes les publications américaines de M. Pl. sont d'une pureté typographique digne des plus grands éloges; mais cette fois, M. W. Drugulin, le célèbre imprimeur de Leipzig, s'est surpassé, et le livre que nous annonçons peut être considéré comme un véritable chef-d'œuvre d'imprimerie.“

Revue Orientale et Américaine. 1878. No.8.

Verzeichniss einer Auswahl amerikanischer Grammatiken,

Wörterbücher, Katechismen u. S. W., gesammelt von JULIUS
PLATZMANN. Leipzig 1876, K. F. Köhler. (38 S.] 8. M. 4.-

,,Schon der Einblick in Ludewig's, von Turner vermehrtes und von Nic. Trübner veröffentlichtes Buch: The Lit. of American Aboriginal Languages London 1858 könnte darüber belehren, wie, haupt. sächlich Dank der Sorgfalt glaubenseifriger Sendboten, eine schwer übersehbare Menge von Quellen fliesst für Den, welcher umfassende Studien vor hat im Gebiete der jenseit des transatlantischen Meeres in zahllos buntfarbiger Mannigfaltigkeit einheimischen Menschenrede. Nur das Schlimme hiebei ist, die Benutzung einschlägiger Bücher, welche, zum Theil schon vor gar langer Zeit und an den entlegensten Punkten der Erde und in verschiedenen Sprachen gedruckt, vielfach Seltenheiten, ja Unica geworden sind, wird für uns Deutsche, was schon W. v. Humboldt übel empfand, hie und dort nahezu und öfters geradehin zur Unmöglichkeit. Um dess willen bilden die durch Hrn. Platzmann erworbenen Bücher, welche in obigem, mit bio- und bibliographischen Notizen versehenen Verzeichniss beschrieben werden, einen beneidenswerthen Schatz von allerhöchstem Werthe und in seiner Art einzigen Privatbesitz, von welchem nur zu wünschen ist, dass er für immer bei einander bleibe und dereinst in einer öffentlichen Bibliothek jedermann zugänglich werde. Schon öfters hat gegenwärtiger Berichterstatter den Wunsch ausgesprochen, es möchten, was mitunter, nur noch nicht umfänglich genug, geschehen, unternehmende Buchhändler, Akademien oder reich dotierte Gesellschaften, wie die Smithsonische, sich endlich einmal, wo doch ein wärmeres, wennschon zur Zeit noch ziemlich vereinzeltes Interesse an derlei linguistischen Opera rege geworden, solcher lange vernachlässigter Waisenkinder väterlich annehmen und unter dem Pressbengel hinweg ihnen baldigst ein fröhliches Wiedererscheinungsfest bereiten zum Frommen wissbegieriger Sprachforscher, deren Zahl alsbald auch wachsen würde im Verhältniss zum erleichterten Erwerb ihres Handwerkzeuges. – Sein Hülferuf ist nicht ganz überhört. Hr. Platzmann nämlich, der längere Zeit in Südamerika verlebte und durch seinen geschickten Pinsel wie durch Reisebeschreibungen sich um dessen Kenntniss anerkennenswerthe Verdienste erworben hat, ist es gewesen, der, ich darf vielleicht sagen, auf Veranlassung von meiner Seite, diese seine Verdienste noch in anderer Weise erhöhte. Nicht ohne bedeutende Opfer an Zeit und Geld, welche er dem Unternehmen willig darbrachte, ist des Joseph de Anchieta sehr schätzenswerthe Arte einmal im portugiesischen Urtext, und dann noch in deutscher Bearbeitung als Grammatik der brasilianischen Sprache (s. Verz. S. 5); ausserdem später 1876: Arte, Bocabulario, Tesoro y Catecismo de la lengva Gvarani por Antonio Ruiz de Montoya 4 voll. 4o. zum Wiederabdruck gelangt.“ Halle.

Pott. Göttingische gelehrte Anzeigen. 1877. Stück 42.

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